{"id":1005,"date":"2008-05-26T15:04:24","date_gmt":"2008-05-26T13:04:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krimiblog.de\/?p=1005"},"modified":"2008-05-26T15:04:24","modified_gmt":"2008-05-26T13:04:24","slug":"john-williams-into-the-badlands","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/?p=1005","title":{"rendered":"Reise durch den amerikanischen Alptraum"},"content":{"rendered":"<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/bilder\/into_the_badlands.jpg\" style=\"float: right; margin-left: 15px;  alt=\"Into the Badlands A Journey Through the American Dream\"><strong>John Williams: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Into the Badlands : A Journey Through the American Dream<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Literarische Reiseberichte sind ein aussterbendes Genre. Obwohl \u00e2\u20ac\u201c oder vielleicht auch gerade weil \u00e2\u20ac\u201c immer Menschen rund um den Erdball reisen, finden sich gut erz\u00e4hlte Berichte \u00fcber Leute, Leben und Landschaften in fremden L\u00e4ndern in Buchform immer seltener. Nicht nur deshalb stellt der 1991 erschienene Reisebericht <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u017eInto the Badlands \u00e2\u20ac\u201c A Journey Through the American Dream\u00e2\u20ac\u0153<\/span> des britischen Journalisten und Autors John Williams eine interessante Ausnahme dar. Auch die Verkn\u00fcpfung von Reisebeschreibung und Interviews mit Kriminalautoren findet sich in der Literatur eher selten. <\/p>\n<p>Fr\u00fchjahr 1989: John Williams brach auf, um die USA zu bereisen und dort in zehn Orten und Regionen Kriminalautoren zu interviewen. Innerhalb von zwei Monaten traf er so unterschiedliche Schriftsteller wie Carl Hiaasen (Miami), Sara Paretsky (Chicago) oder Andrew Vachss (New York), f\u00fchrte Gespr\u00e4che mit ihnen und bettete diese Begegnungen in ausf\u00fchrliche Beschreibungen seiner Eindr\u00fccke von Land und Leuten. Gut zwei Jahre nach seiner Reise erschien schlie\u00dflich sein Buch <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u017eInto the Badlands\u00e2\u20ac\u0153<\/span>, dessen Titel durchaus mehrdeutig zu verstehen ist. So beschreibt \u00e2\u20ac\u017eBadlands\u00e2\u20ac\u0153 eine verwitterte Landschaft, wie etwa die Landschaft des Badlands Nationalpark in South Dakota, er bezieht sich aber auch auf den Film <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u017eBadlands \u00e2\u20ac\u201c Zerschossene Tr\u00e4ume\u00e2\u20ac\u0153<\/span>, eine Mischung aus Western, Krimi und Roadmovie, in dem Regisseur Terrence Malick die Flucht und Gewaltexzesse eines jugendlichen Liebespaars schildert. Williams Reisebericht entwickelte sich &#8211; zumindest in der englischen Krimiszene \u00e2\u20ac\u201c zu einem Klassiker der Literatur \u00fcber Krimiautoren. Ein Grund daf\u00fcr ist seine unvoreingenommene Betrachtungsweise der US-amerikanischen Kultur, der er eine Lebendigkeit attestiert, wie er sie in den weitgehend toten Kulturen des europ\u00e4ischen Kontinents kaum noch findet. Williams setzt dem oftmals arroganten, europ\u00e4ischen Blick auf die Popul\u00e4rkultur made in USA einen differenzierten Einblick in die Entstehung von Musik, Film und vor allem Kriminalliteratur entgegen. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Seine Herangehensweise ist dabei einfach und logisch: Er platziert die Autoren, die er interviewt, immer in ihren geographischen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext ein, ohne dabei Literaturkritik zu betreiben. Williams beschreibt, wertet aber kaum. Seine recht pers\u00f6nlichen Ortsbeschreibungen sind zudem nicht Selbstzweck, sie korrespondieren mit den Texten der Autoren, die Auskunft \u00fcber sich geben. So wird Williams zum Beispiel von dem hierzulande wenig bekannten Autor James W. Hall, von dem immerhin sechs Romane in deutscher \u00dcbersetzung erschienen sind, zu einer Bootstour auf den Miami River eingeladen, ein Fluss, der sich vom Marschgebiet der Everglades bis zur Stadt Miami erstreckt und eine Hauptroute des Drogenhandels ist. Zuf\u00e4llig werden Williams und Hall Zeugen einer wilden Verfolgungsjagd per Boot zwischen s\u00fcdamerikanischen Drogenh\u00e4ndlern und der DEA, der amerikanischen Drogenbek\u00e4mpfungsbeh\u00f6rde. Das Miami aufgrund seiner geographischen Lage und seiner Bev\u00f6lkerungsstruktur ein Einfallstor und Umschlagplatz f\u00fcr Drogen aus Mittel- und S\u00fcdamerika ist, spielt dabei nicht nur in den Romanen von Hall eine Rolle, auch in den Werken von Carl Hiaasen oder dem damals gerade verstorbenen Charles Willeford findet sich das Thema Drogenkriminalit\u00e4t. Kriminalliteratur hat, das wird bei Williams einmal mehr deutlich, auch immer einen Bezug zu den realen Orten, in denen sie spielt, und zu den Menschen, denen sie widerf\u00e4hrt oder die sie aus\u00fcben. <\/p>\n<p><strong>Kriegstrauma<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Ansatz durchzieht das gesamte Buch und so finden sich immer wieder auch lokale, gesellschaftliche oder soziologische Grundlagen f\u00fcr Kriminalit\u00e4t, die Autoren in ihren Romanen bearbeiteten. Sei es der Rassismus im s\u00fcdlichen Louisiana, der Region, in der die Romane von James Lee Burke angesiedelt sind, sei es die Ausbeutung der Indianer beim Uranabbau in New Mexiko, die Tony Hillerman in seinen Romanen um die Navajo-Polizisten Leaphorn und Chee thematisiert, sei es das Ghetto der schwarzen Mittelschicht in Los Angeles, das einer der wenigen erfolgreichen schwarzen Krimiautoren Gar Anthony Harwood \u00e2\u20ac\u201c hierzulande ebenfalls kaum bekannt \u00e2\u20ac\u201c beschreibt. Immer wieder tauchen Themen auf, die sich durch die US-amerikanische Kriminalliteratur der damaligen Zeit ziehen: Rassimus, Drogen oder Bandenkriege, wie es sie etwa in den Ghettos der Autobauerstadt Detroit zu finden sind, und wie sie Eugene Izzi, damals eine aufsteigender Stern der Krimiszene, beschrieben hat. Gerade am Beispiel von Izzi zeigt sich der zeitliche Bezug von John Williams Buch \u00e2\u20ac\u201c denn Izzi starb 1996 unter mysteri\u00f6sen Umst\u00e4nden. Auch in Detroit wird Williams Zeuge der Folgen einer brutalen Auseinandersetzung zwischen zwei schwarzen Gangs, bei der ein junger Mann ums Leben kommt. Zu dieser Zeit leider Alltag in einigen Gro\u00dfst\u00e4dten der USA. <\/p>\n<p>Doch neben der allt\u00e4glichen Gewalt, die sich in den B\u00fcchern der jeweiligen Autoren wieder findet, schwebt unausgesprochen ein verdr\u00e4ngtes Trauma \u00fcber der Kriminalliteratur dieser Zeit: Der Vietnamkrieg. Zwar lag das Kriegsende im Jahre 1989 \u00fcber eine Dekade zur\u00fcck, dennoch sind die ernstzunehmenden Kriminalautoren dieser Zeit gepr\u00e4gt von dieser Zeit und vor allem von ihrer Gewalt. Was bei Williams hingegen fast g\u00e4nzlich fehlt, sind jene Monster, die seit den 1990er Jahren breiten Raum in der Kriminalliteratur einnahmen: Die Serienkiller \u00e2\u20ac\u201c Thomas Harris stand mit seinen Lecter-Romanen gerade am Anfang und wird von Williams nur kurz erw\u00e4hnt \u00e2\u20ac\u201c und die Knochenleser. <\/p>\n<p>Man kann nat\u00fcrlich zu Recht fragen, ob so ein \u00e2\u20ac\u017ealtes\u00e2\u20ac\u0153 Buch heute noch die Lekt\u00fcre lohnt. Die Antwort ein eindeutiges \u00e2\u20ac\u017eJa\u00e2\u20ac\u0153. <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u0153Into the Badlands\u00e2\u20ac\u009d<\/span> bringt den europ\u00e4ischen Lesern zahlreiche Autoren n\u00e4her, die damals in den USA entweder schon pr\u00e4gend waren oder es in den darauf folgenden Jahren wurden. John Williams spricht mit Autoren, die entweder erste Erfolge aufweisen konnten oder die nach seiner Einsch\u00e4tzung hei\u00dfe Underground-Tipps waren. Leider sind nicht alle Autoren, die er vorstellt, auch bei uns in Europa bekannter geworden. James Ellroy, Sara Paretsky oder Tony Hillerman d\u00fcrften da noch die erfolgreichsten sein. Andere wiederum blieben, obwohl in den USA gesch\u00e4tzt und ganz oder zumindest teilweise ins Deutsche \u00fcbersetzt, Geheimtipps: Elmore Leonard etwa, der im Gespr\u00e4ch mit Williams ironische Einblick in die Arbeit der Traumfabrik Hollywood gibt, Joe Gores, der Ex-Detektiv, den vermutlich noch weniger kennen w\u00fcrden, h\u00e4tte es nicht die Verfilmung von <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u0153Hammett\u00e2\u20ac\u009d<\/span> durch Wim Wenders gegeben oder James Crumley, dem man ebenfalls viel mehr Leser w\u00fcnschte. <\/p>\n<p><strong>Regionalkrimi auf amerikanisch <\/strong><\/p>\n<p>Aber es gibt noch einen anderen Grund, weshalb sich die Lekt\u00fcre von <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u017eInto the Badlands\u00e2\u20ac\u0153<\/span> lohnt \u00e2\u20ac\u201c und der liegt in der deutschen Kriminalliteratur. Ende der 1980er Jahre kam hierzulande jener unheilvolle Trend namens \u00e2\u20ac\u017eRegionalkrimi\u00e2\u20ac\u0153 auf. Ein weitgehend d\u00fcmmliches Etikett, unter dem Albernes und Hochkar\u00e4tiges auf eine Ebene gestellt wurden. Der Ansatz, regionale Bez\u00fcge in den Vordergrund zu stellen hatte bei den meisten furchtbaren Machwerken dieses Subgenres den fatalen Effekt, die wenigen guten B\u00fccher unter sich zu begraben. Der Grund daf\u00fcr ist einfach: Der regionale Bezug hat nichts mit der beschriebenen Kriminalit\u00e4t zu tun und ist an sich kein literarisches Qualit\u00e4tsmerkmal. <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u017eInto the Badlands\u00e2\u20ac\u0153<\/span> hingegen verdeutlicht, wie sinnvoll eine regionale Zuordnung von Kriminalliteratur seien kann, wenn sie denn lokale und reale Gegebenheiten aufnimmt &#8211; und nicht k\u00fcnstlich durch platte Etikettierung erzeugt wird &#8211; und vor allem wenn sie entsprechend von den Autoren literarisch bearbeitet wird. Angesichts der Gr\u00f6\u00dfe und der Unterschiedlichkeit der USA verwundert es dann auch nicht, dass man hier tats\u00e4chlich regionale Differenzierungen finden kann, die origin\u00e4r mit der Bev\u00f6lkerung oder der geographischen Lage zu tun haben und die einflie\u00dfen in den literarischen Prozess. Diese Erkenntnis haben die deutsche Autoren weitgehend verschlafen. <\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr legte John Williams \u00fcbrigens nach und es erschien der Nachfolgeband <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u017eBack to the Badlands\u00e2\u20ac\u0153<\/span>, in dem ausgew\u00e4hlte Teile aus dem ersten Buch sowie neuere Interviews und Reiseimpressionen aus dem Jahre 2005 abgedruckt wurden. Der Nachfolgeband soll Gegenstand einer sp\u00e4teren Besprechung sein.<\/p>\n<p>Von folgenden Autoren finden sich Interviews in <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u017eInto the Badlands\u00e2\u20ac\u0153<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.carlhiaasen.com\/\">Carl Hiaasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.jameswhall.com\/\">James W. Hall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.jamesleeburke.com\/\">James Lee Burke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Tony_Hillerman\">Tony Hillerman<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ellroy.com\/\">James Ellroy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.garanthonyhaywood.com\/\">Gar Anthony Haywood<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.thrillingdetective.com\/trivia\/gores.html\">Joe Gores<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/James_Crumley\">James Crumley<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.saraparetsky.com\/\">Sara Paretsky<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.essortment.com\/all\/eugeneizzichic_rgcp.htm\">Eugene Izzi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.elmoreleonard.com\/\">Elmore Leonard<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/George_V._Higgins\">George V. Higgins<\/a><\/li>\n<li>Joseph Koenig<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Nick_Tosches\">Nick Tosches<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.vachss.de\/\">Andrew Vachss<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><strong>John Williams: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Into the Badlands : A Journey Through the American Dream.<\/span><\/strong> \u00e2\u20ac\u201c London : Paladin Grafton Books, 1991<br \/>\nISBN 0-586-09075-4<\/p>\n<p>Das Buch ist nur noch antiquarisch <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/0586090185\/ludgerslesezeich\/\" target=\"_blank\">&rarr; erh\u00e4ltlich<\/a>.<br \/>\nEine deutsche \u00dcbersetzung ist mir nicht bekannt.<br \/>\nAusz\u00fcge wurden von John Williams im Nachfolgeband &#8222;Back to the Badlands&#8220; publiziert, die dort fehlenden Artikel finden sich auf der Internetseite <a href=\"http:\/\/fivepubs.googlepages.com\/\">&rarr; www.backtothebadlands.com<\/a>.\n<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/bilder\/into_the_badlands.jpg\" style=\"float: right; margin-left: 15px;  alt=\"Into the Badlands A Journey Through the American Dream\"><strong>John Williams: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Into the Badlands : A Journey Through the American Dream<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Literarische Reiseberichte sind ein aussterbendes Genre. Obwohl \u00e2\u20ac\u201c oder vielleicht auch gerade weil \u00e2\u20ac\u201c immer Menschen rund um den Erdball reisen, finden sich gut erz\u00e4hlte Berichte \u00fcber Leute, Leben und Landschaften in fremden L\u00e4ndern in Buchform immer seltener. Nicht nur deshalb stellt der 1991 erschienene Reisebericht <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u017eInto the Badlands \u00e2\u20ac\u201c A Journey Through the American Dream\u00e2\u20ac\u0153<\/span> des britischen Journalisten und Autors John Williams eine interessante Ausnahme dar. 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