{"id":1582,"date":"2008-12-24T17:42:31","date_gmt":"2008-12-24T16:42:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krimiblog.de\/?p=1582"},"modified":"2008-12-24T17:42:31","modified_gmt":"2008-12-24T16:42:31","slug":"kate-summerscale-der-verdacht-des-mr-whicher","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/?p=1582","title":{"rendered":"Ein Ermittler als Vorbild"},"content":{"rendered":"<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/bilder\/der_verdacht_des_mr_whicher.jpg\" style=\"float: right; margin-left: 15px;\" alt=\"Der Verdacht des Mr. Whicher\"><br \/>\n<strong>Kate Summerscale: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Der Verdacht des Mr. Whicher oder Der Mord von Road Hill House<\/span><\/strong><br \/>\n<em>Hinweis: Diese Besprechung enth\u00e4lt Spoiler.<\/em><\/p>\n<p>Die Kriminalliteratur entdeckt ihre Wurzeln. Neuauflagen von mehr oder weniger wichtigen Klassikern in verschiedenen Verlagsreihen, umfangreiche Bibliographien zum Genre oder literaturwissenschaftliche Besch\u00e4ftigung mit den zahlreichen Anf\u00e4ngen der Kriminalliteratur \u00e2\u20ac\u201c Forscher, Arch\u00e4ologen und Historiker sind verst\u00e4rkt unterwegs, um im Staub der Jahrhunderte zu w\u00fchlen und der kriminalliterarischen Vergangenheit ihre letzten Geheimnisse zu entlocken. Dazu geh\u00f6rt selbstverst\u00e4ndlich auch die Erkundung der mittelbaren und unmittelbaren Vorfahren des \u00e2\u20ac\u0153Kriminalromans\u00e2\u20ac\u0153 &#8211; was man auch immer heute unter dem Begriff  verstehen mag. Der englische Sensationsroman, dessen Geburt man gemeinhin in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts datiert, ist einer dieser Vorg\u00e4nger. Ein ungeliebter Ahne, denn er ist ein Kind der Stra\u00dfe, der Gosse. Oft in Fortsetzungen erschienen, zeichnen sich Sensationsromane unter anderem durch die f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse drastische Schilderung von spektakul\u00e4ren Ereignissen \u00e2\u20ac\u201c wie eben einem Mord \u00e2\u20ac\u201c aus. Ihre wachsende Popularit\u00e4t ist eng mit der Entwicklung von billigen Zeitungen wie auch mit der zunehmenden Alphabetisierung von Arbeitern, Bauern und Dienstboten verkn\u00fcpft. Wie wichtig dieses Sensationsromane f\u00fcr die Entwicklung der Kriminalliteratur waren, zeigt auch das Buch <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u0153Der Verdacht des Mr. Whicher\u00e2\u20ac\u0153<\/span> der britischen Autorin Kate Summerscale. Hierzulande ist das Sachbuch, eine Mischung aus kriminalistischer, historischer und literarischer Studie, von der Kritik so gut wie gar nicht wahrgenommen worden, in England hingegen wurde es mit einem Preis der BBC bedacht. Summerscale zeichnet in ihrem Buch ein grausames Verbrechen nach und setzt es in einen soziologisch-historischen und literaturhistorischen Kontext. Anhand eines Mordes stellt sie die Bedeutung des Genres des Sensationsroman dar und richtet ihren Blick auf die wechselseitige Beeinflussung von fiktiver Literatur und der \u00e2\u20ac\u0153journalistischen\u00e2\u20ac\u0153 Beschreibung von Kriminalit\u00e4t.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Verbrechen sind auch immer Ausdruck ihrer Zeit, in der sie geschehen. Das Verbrechen, von dem Summerscale berichtet, ist ein besonders abscheulicher Kindesmord, der sich im Sommer 1860 in der Grafschaft Wiltshire zugetragen hat. Im Hause des Fabrikinspektors Samuel Kent und seiner zweiten Frau Mary Kent ist am Morgen des 30. Juni der dreij\u00e4hrige Sohn Saville verschwunden. Die Familie Kent lebt zu der Zeit mit ihren sieben Kindern und einer Reihe von Dienstboten in dem Anwesen von Road Hill House. Samuel Kent gilt aufgrund seiner T\u00e4tigkeit als Fabrikinspektor in der Gegend unbeliebt. Da er unter anderem Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Arbeiter, insbesondere der arbeitenden Kinder, in den Wollspinnereien durchgesetzt hatte, misstrauen ihm sowohl Fabrikbesitzer wie auch Arbeiter. Seine zweite Frau Mary, die ehemals als Gouvernante im Hause der Kents gearbeitet hatte, ist hochschwanger. Ihr Sohn Saville, der gemeinsam mit seiner zwei Jahre j\u00fcngeren Schwester Eveline und dem Kinderm\u00e4dchen Elizabeth Gough in einem Zimmer schlafen sollte, ist aus seinem Bett verschwunden. Nach Aussagen des Kinderm\u00e4dchens sch\u00f6pfte sie am fr\u00fchen Morgen zun\u00e4chst kein Verdacht, da sie vermutete, Mrs. Kent habe den Jungen zu sich ins Bett geholt. Als sich keine Spur Savilles findet, beginnen Dienstboten und Nachbarn mit der Suche nach dem Verschwundenen. Mr. Kent selbst f\u00e4hrt mit einer Kutsche in einen benachbarten Ort, um die Polizei zu informieren. Doch noch w\u00e4hrend Mr. Kent unterwegs ist, finden der Schuhmacher Nutt und der Bauer Benger die Leiche des Jungen. Saville liegt mit durchgeschnittener Kehle im Abort der Dienstboten. <\/p>\n<p><strong>Familiengeheimnisse<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00f6rtliche Polizei ist mit der Aufkl\u00e4rung des Verbrechens \u00fcberfordert. Schon bei der Kl\u00e4rung der Todesursache tauchen Fragen auf: Die Leiche wies einen Schnitt durch die Kehle auf, dazu wurde dem Jungen in die Brust gestochen und es gab Anzeichen f\u00fcr eine Erstickung. Was aber war die Todesursache? Mrs. Kent, die Mutter des toten Jungen, geht davon aus, dass der T\u00e4ter  aus dem Haus stammen m\u00fcsse. Sehr schnell lenken die ermittelnden Polizisten den Verdacht auf das Kinderm\u00e4dchen Elizabeth Gough. Sie habe angeblich einen Mann in ihrem Bett gehabt, der Junge sei aufgewacht und um ihn zum Schweigen zu bringen, haben Gough und ihr Liebhaber den Jungen erstickt und anschlie\u00dfend verst\u00fcmmelt, um den Verdacht auf andere zu lenken.  Nachweisen k\u00f6nnen die Ermittler der Frau die Tat nicht und die Presse spottet \u00fcber die Unf\u00e4higkeit der \u00f6rtlichen Polizei. Ein \u00e2\u20ac\u0153erfahrener Kriminalpolizist\u00e2\u20ac\u0153 wird gefordert und am 14. Juli \u00e2\u20ac\u201c also gut zwei Wochen nach der Tat \u00e2\u20ac\u201c  wird Detective Inspector Jonathan \u00e2\u20ac\u0153Jack\u00e2\u20ac\u0153 Whicher nach Road Hill House beordert, um den Mord an dem kleinen Jungen aufzukl\u00e4ren. <\/p>\n<p>Whicher gilt als eine kluger Beobachter und scharfer Analytiker. Geboren und aufgewachsen in einfachen Verh\u00e4ltnissen, kam Whicher 1837 zur Londoner Metropolitan Police, die damals gerade acht Jahre alt war. Schnell arbeitet er sich nach oben: W\u00e4hrend die regul\u00e4ren Polizisten durch ihre Uniformen zu erkennen sein mussten, wurde Anfang der 1840er Jahre eine kleine, geheime Gruppe \u00e2\u20ac\u0153aktiver Polizisten\u00e2\u20ac\u0153 gegr\u00fcndet, die in Zivilkleidung auf Streife ging. Whicher geh\u00f6rte zu diesen verdeckt arbeitenden Ermittlern. 1843 wurde dann offiziel die \u00e2\u20ac\u0153Kriminalpolizei\u00e2\u20ac\u0153 gebildet und auch hier war Whicher mit dabei. Zahlreiche Verbrechen, darunter auch Morde, kl\u00e4rte Whicher erfolgreich auf. Doch der Fall Saville Kent sollte sich zu einem beruflichen Desaster f\u00fcr den Polizisten entwickeln. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend seiner Ermittlungen im Hause der Familie Kent st\u00f6\u00dft er auf Unklarheiten. Bei der Durchsuchung des Zimmers von Constance, der j\u00fcngsten Halbschwester von Saville, f\u00e4llt Whicher auf, dass ein Nachthemd fehlt. Nicht das Offensichtliche, das Verborgene, wird zu einem zentralen Punkt in der Ermittlung des Mr. Whicher. Constance, so die Annahme des Detective Inspectors, habe ihren Halbbruder aus Neid oder Eifersucht ermordet, da sie sich als Kind aus der ersten Ehe zur\u00fcckgesetzt gef\u00fchlt habe. Ihr  &#8211; vermutlich blutgetr\u00e4nktes &#8211; Nachthemd habe sie verschwinden lassen. Als Whicher seinen Verdacht den verantwortlichen Richtern mitteilt, geben sie ihm sieben Tage Zeit, seine Verd\u00e4chtigung mit Beweisen zu belegen. Dabei spielte nicht nur das verschwundene Nachthemd eine Rolle, sondern auch die Entwicklung und die Psyche der Verd\u00e4chtigen. Whicher befragte Schulkolleginnen von Constance, entdeckt, dass sie als Kind zusammen mit ihrem Bruder William von Zuhause ausgerissen war. Doch vor Gericht scheitert er letztlich, denn dem Anwalt Peter Edlin, der als Constances Verteidiger agiert, gelingt es, Whichers Beweisf\u00fchrung ins L\u00e4cherliche zu ziehen und auf berufsbedingten \u00dcbereifer des Polizisten zu spekulieren. Constance wird freigesprochen. Jonathan Whichers Ansehen als Ermittler ist ruiniert. Ein Schaden, von dem sich der Polizist nie wieder richtig erholen konnte. Als Constance Kent f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter den Mord an Saville gesteht, ist Whicher schon nicht mehr im Dienste der Polizei. <\/p>\n<p><strong>Weiblicher Wahnsinn<\/strong><\/p>\n<p>Mord, so zeigt es Kate Summerscale, zerst\u00f6rt nicht nur das Leben des Opfers, er greift in das Leben viele Menschen ein. Elizabeth Gough, das Kinderm\u00e4chen, verlor durch die unberechtigten Anschuldigungen gegen sie ihren Beruf und verarmte. Die Familie Kent musste recht bald nach dem Mord Road Hill House verlassen und Jonathan Whicher schlie\u00dflich gab seine Arbeit bei der Kriminalpolizei auf. Die Autorin zeichnet auf sensible Art eine Familientrag\u00f6die nach, die eben nicht nur die Familie, sondern viele weitere Menschen betraf. Eine Familientrag\u00f6die, die zudem in vielen, durchaus bedeutenden Werken der Literatur, ihren Niederschlag fand. Da ist etwa Jonathan Whicher, der blumenliebende Ermittler, dem Wilkie Collins in seinem Kriminalroman <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u0153Der Monddiamant\u00e2\u20ac\u0153<\/span> in der Figur des Sergeant Cuff ein Denkmal gesetzt hat. Da ist das Geschwisterpaar Constance und William, die ihre Spuren in Charles Dickens unvollendetem Roman <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u0153Das Geheimnis des Edwin Drood\u00e2\u20ac\u0153<\/span> als geheimnisvolles, \u00e2\u20ac\u0153wildes\u00e2\u20ac\u0153 Geschwisterpaar hinterlassen haben. Und schlie\u00dflich ist da der vergessene Sensationsroman <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u0153Lady Audley&#8217;s Geheimnis\u00e2\u20ac\u0153<\/span> von Mary Elizabeth Braddon, in dem eine b\u00f6se Stiefmutter, ein brutaler Mord in einem Landhaus und eine Leiche in einem Brunnen eine Rolle spielen. Summerscale verdeutlicht, dass alle Frauenfiguren des Romans Aspekte von Constance Kent aufweisen: die m\u00f6glicherweise wahnsinnige M\u00f6rderin Lady Audley, die temperamentvolle Tochter Alicia, die st\u00f6rrische Zofe Phoebe Marks und die einsame Clara Talboys, die Schwester des Ermordeten. Auch Jonathan Whicher bekommt als ungl\u00fccklich agierender Amateurdetektiv Rober Audley seine literarische Entsprechung. <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u0153Lady Audley&#8217;s Geheimnis\u00e2\u20ac\u0153<\/span>, dessen erste Folge am 6. Juli 1861 ver\u00f6ffentlicht wurde, entwickelte sich ein Jahr nach dem Mord in Road Hill House, zu einem Bestseller. Summerscale zeigt auf, wie ein reales \u00e2\u20ac\u201c und bis dahin ungekl\u00e4rtes \u00e2\u20ac\u201c Verbrechen, Einzug in die Literatur hielt. <\/p>\n<p>Andererseits wurde auch die journalistische Darstellung des Mordfalls Kent und seine Aufnahme durch die \u00d6ffentlichkeit durch Sensationsromane beeinflusst. Constance Kent wurde immer wieder unterstellt, sie leide an Wahnsinn, den sie von ihrer verstorbenen Mutter geerbt habe. Doch weiblicher Wahnsinn war seit einiger Zeit in aller Munde. Kurz nach dem Mord im Sommer 1860 war gerade die dreiunddrei\u00dfigste Folge von Wilkie Collins Roman <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u0153Die Frau in Wei\u00df\u00e2\u20ac\u0153<\/span> erschienen. Ein Sensationsroman, in dem unter anderem eine junge Frau unter dem Vorwand ihrer Geisteskrankheit \u00e2\u20ac\u201c die nat\u00fcrlich nicht wirklich existierte \u00e2\u20ac\u201c weg gesperrt wurde. Auch Charlotte Bront\u00eb und ihr Klassiker <span style=\"font-variant: small-caps;\">\u00e2\u20ac\u0153Jane Eyre\u00e2\u20ac\u0153<\/span> von 1847, in dem eine geistesgest\u00f6rte Frau von ihrem Ehemann in einem Zimmer eingeschlossen wird, haben das damalige Lesepublikum f\u00fcr die Thematik der weiblichen Geisteskrankheit sensibilisiert. Summerscale erl\u00e4utert in einer klaren Sprache, angereichert mit vielen Belegen, die wechselseitigen Verbindungen zwischen Literatur und Kriminalit\u00e4t. Sie versteht es, ihre umfangreichen Rechercheergebnisse in eine spannende, nicht-fiktionale Erz\u00e4hlung zu fassen, ohne dabei staubtrockenen Geschichts- oder Literaturunterricht zu geben. Es ist verdienstvoll, dass sie auf platte Parallelen verzichtet, daf\u00fcr die Komplexit\u00e4t sowohl des realen Falls wie auch der journalistischen und literarischen Verarbeitung anschaulich und lebendig erz\u00e4hlt. Auch werden Opfer, Angeh\u00f6rige und Ermittler nie zu reiner Staffage degradiert \u00e2\u20ac\u201c wie man es leider oft aus so manchem Kriminalroman kennt \u00e2\u20ac\u201c sondern als Menschen ernst genommen. <\/p>\n<p>Nicht zuletzt die Darstellung der Polizei, ihrer Organisation, ihrer Entwicklung und ihrem Ansehen in der Bev\u00f6lkerung ist Summerscale gegl\u00fcckt. Die Kriminalpolizei, der ein Jonathan Whicher angeh\u00f6rte, wurde von den englischen B\u00fcrgern mit sehr viel Argwohn betrachtet. Polizisten in Zivil wurden als Spione des Staates angesehen, die in den Privatangelegenheiten der B\u00fcrger herumschn\u00fcffeln. Gerade die viktorianische Gesellschaft hatte, auch aufgrund ihrer moralischen An- und Widerspr\u00fcche, damit so ihrer Probleme. Das ein offenbar kluger Mann wie Jonathan Whicher durch misslungene Ermittlungen im Mordfall des kleinen Saville sein Ansehen einb\u00fc\u00dft, ist eine Tragik, die sich noch heute in vielen literarischen Polizistenfiguren wiederfindet. Damit wird der reale Whicher fast schon zu einem Archetypus der modernen Ermittlerfigur, an der sich interessanterweise nicht viel ver\u00e4ndert hat. Kate Summerscale liefert spannende Einblicke in einen Mordfall, der gro\u00dfen Einfluss auf Literatur und Journalismus gehabt hat und der sich bis heute auf die Gestaltung und Wahrnehmung von bestimmter Kriminalliteratur \u00e2\u20ac\u201c vor allem der sogenannten \u00e2\u20ac\u0153Landhauskrimis\u00e2\u20ac\u0153 &#8211; auswirkt. Faszinierend.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Kate Summerscale: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Der Verdacht des Mr. Whicher oder Der Mord von Road Hill House<\/span><\/strong> \/ Aus dem Englischen von Alice Jakubeit. &#8211; Berlin : Bloomsbury, 2008<br \/>\nISBN 978-3-8270-0778-0<\/p>\n<p>Originalausgabe: <strong>Kate Summerscale: <span style=\"font-variant: small-caps;\">The Suspicions of Mr. Whicher or The Murder at Road Hill House<\/span><\/strong>. &#8211; London : Bloomsbury Publishing, 2008<\/p>\n<p><strong>Link:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/mrwhicher.com\/\">&rarr; mrwhicher.com &#8211; Homepage zum Buch<\/a><\/p>\n<p>Buch bestellen bei:<br \/><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/382700778X\/ludgerslesezeich\/\">\u00bb amazon.de<\/a> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=382700778X\">\u00bb libri.de<\/a> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=382700778X\">\u00bb buch24.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=382700778X\" target=\"_blank\">\u00bb buecher.de<\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/bilder\/der_verdacht_des_mr_whicher_100.jpg\" style=\"float: right; margin-left: 15px;\" alt=\"Der Verdacht des Mr. Whicher\"><br \/>\n<strong>Kate Summerscale: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Der Verdacht des Mr. Whicher oder Der Mord von Road Hill House<\/span><\/strong><br \/>\n<em>Hinweis: Diese Besprechung enth\u00e4lt Spoiler.<\/em><\/p>\n<p>Die Kriminalliteratur entdeckt ihre Wurzeln. 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