{"id":2069,"date":"2009-01-21T11:40:16","date_gmt":"2009-01-21T10:40:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krimiblog.de\/?p=2069"},"modified":"2009-01-21T11:40:16","modified_gmt":"2009-01-21T10:40:16","slug":"neulich-im-krimi-camp","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/?p=2069","title":{"rendered":"Neulich im Krimi-Camp"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Liebe Lesende,<\/em><\/strong><\/p>\n<p>gelegentlich beschleicht mich das Gef\u00fchl, die deutsche Krimiszene gleiche mehr diesem seltsamen australischen Dschungelcamp als einer seri\u00f6sen Veranstaltung. Als habe jemand das Motto <strong>\u00e2\u20ac\u017eIch bin ein Krimistar\u00e2\u20ac\u201c holt mich hier raus\u00e2\u20ac\u0153<\/strong> ausgegeben, woraufhin sich Deutschlands Elite-Krimikritiker und mehr oder weniger prominente Krimischreiberlinge der C-Klasse im Medien- und Netzdschungel versammelt haben, um gemeinsam widerliche Pr\u00fcfungen zu bestehen. Es geht freilich nicht nur um die Erf\u00fcllung von so ekelhaften Aufgaben wie <strong>&#8222;Lobhudeln Sie den blutr\u00fcnstigsten Krimischreiber der Saison in die SPIEGEL-Bestsellerliste\u00e2\u20ac\u0153<\/strong> oder &#8222;Schleimen Sie sich bei einem Verlag so ein, dass Sie entweder&#8230;<br \/>\na) &#8230;als Autor einen Vertrag \u00fcber f\u00fcnf Buchver\u00f6ffentlichungen bekommen\u00e2\u20ac\u0153<br \/>\noder<br \/>\nb) &#8230; als Kritiker f\u00fcnf Pressereisen bezahlt bekommen\u00e2\u20ac\u0153. &#8211; Nein, mindestens genauso interessant sind die L\u00e4stereien, die sich die Damen und Herren so unter- und \u00fcbereinander an den Kopf werfen. Bevor ich aber zu den aktuellen Abgr\u00fcnden der Krimizunft komme, schaue ich doch lieber auf ein positives Beispiel, das zeigt, wie sich Kritiker und Autor auch zwischenmenschlich n\u00e4her kommen, voller Verst\u00e4ndnis f\u00fcr einander sind und dabei reichlich hei\u00dfe Luft erzeugen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nNeulich, da wurde n\u00e4mlich beim <a href=\"http:\/\/www.titel-magazin.de\/modules.php?op=modload&amp;name=News&amp;file=article&amp;sid=7704&amp;mode=thread&amp;order=0&amp;thold=0&amp;POSTNUKESID=1566fde897b9734d9bfa914763e77e70\">&rarr; Titel-Magazin<\/a> berichtet, es k\u00e4me jetzt aber mal so richtig zu einer Generalabrechung zwischen Kritik und Autor. Angetreten zum \u00e2\u20ac\u017eKreuzverh\u00f6r\u00e2\u20ac\u0153 waren <strong>Ulrich Noller<\/strong>, der Norbert Schramm der deutschen Krimikritik, und <strong>Thomas Kastura<\/strong>, die Gundis Z\u00e1mb\u00f3 der heimischen Krimiproduktion, um sich gegenseitig richtig deftig und heftig die Meinung zu geigen. Raus gekommen ist bei dieser ach so spannungsgeladenen Begegnung jedoch nur ein harmloses <strong>T\u00eate-\u00e0-T\u00eate<\/strong> mit sensationellen Erkenntnissen, wie etwa der folgenden Einsicht:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Was einen guten Kriminalroman ausmacht? Wie viel Krimi ein Krimi enthalten sollte? Tja, ich habe nichts gegen die Ausdifferenzierung des Genres; im Gegenteil bin ich sogar der Meinung, dass Krimi gar nichts anderes sein kann, als ein sich dynamisch immer weiter ausdifferenzierendes Medium, schlie\u00dflich ist es schlechterdings nicht m\u00f6glich, exakt zu definieren, was ein (guter) Kriminalroman \u00fcberhaupt ist, was hei\u00dft, das Entwicklung immer Ausdifferenzierung sein muss. Deshalb: Ein guter Krimi? Das ist einer, der Dich ber\u00fchrt, weil er ein guter Krimi ist. Das ist vermutlich letztlich eine blo\u00df subjektive Einsch\u00e4tzung, die, immerhin, subjektiv ist \u00e2\u20ac\u201c auch wenn die einzelnen Parameter dieses Urteils zumindest teilweise objektivierbar sein k\u00f6nnten. F\u00fchrt aber jetzt zu weit \u00e2\u20ac\u00a6&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ist es nicht wunderbar, liebe Lesende? Jenes <em>&#8222;F\u00fchrt aber jetzt zu weit\u00e2\u20ac\u0153 <\/em> taucht als Lendenschurz immer dann auf, wenn die Gefahr der <strong>intellektuellen Bl\u00f6\u00dfe<\/strong> besteht (was bei den wilden Zust\u00e4nden im deutschen Krimi-Camp ja durchaus vorkommen kann), oder schlicht die Angst, einfach keine Antwort zu wissen auf die Frage, was denn nun ein guter Krimi sei. Auf jeden Fall taucht es immer dann auf, wenn es eigentlich an die Substanz geht. Und so  sa\u00dfen sich am Ende dieses \u00e2\u20ac\u017eKreuzverh\u00f6rs\u00e2\u20ac\u0153 Noller und Kastura wechselseitig auf dem Scho\u00df, so dass ich zun\u00e4chst annahm, ich h\u00e4tte mich bei der Internetseite vertan und w\u00e4re schon wieder auf irgend so einem durchgesessenen Literatursofa gelandet. Musste ich doch S\u00e4tze wie  <em>&#8222;Ein guter Krimi? Das ist einer, der Dich ber\u00fchrt, weil er ein guter Krimi ist.\u00e2\u20ac\u0153 <\/em>lesen. Oder diese umwerfende Erleuchtung: <em>&#8222;Die Sprache eines Krimis muss meines Erachtens schon ein gewisses Niveau haben, um z.B. auch international wahrgenommen zu werden.\u00e2\u20ac\u0153<\/em> Aber siehe da,  ich hatte nicht die Seiten verwechselt. Ger\u00fchrt, meine lieben Lesenden, ger\u00fchrt ob solcher brillanten Feststellungen war ich dennoch. <strong>Das  sind  schlie\u00dflich Worte f\u00fcr die Ewigkeit!<\/strong><\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich ahne ich schon, dass Ihnen, liebe Lesende, diese <strong>Bl\u00fcmchenkritik<\/strong> und dieser Schlagabtausch mit Watteb\u00e4uschchen nicht reicht. Wer wirkliche Wortwrestler und Krimikerle im Clinch erleben will, der muss schon zu den richtig b\u00f6sen Buben bei den echten Bruchbuden im Medien- und Netzdschungel surfen, etwa zu unserem Lieblingssender ARTE \u00e2\u20ac\u201c dem Zielgruppensender mit der schnarchigsten Internetseite der Welt. Dort  konnte ich vor ein paar Tagen etwas beobachten, was mir einmal mehr zeigte, wie brutal, wie schonungslos, wie m\u00f6rderisch die KrimiWelt da drau\u00dfen ist.<\/p>\n<p>Auftakt bildete ein gezierter Aufschrei vom Peter Bond der deutschen Krimikritik, <strong>Tobias Gohlis<\/strong>, auch bekannt als ToGo, was \u00fcbrigens aufgrund seiner Vergangenheit als Reisejournalist so seinen ganz eigenen Wortwitz hat, aber das nur am Rande. Jedenfalls echauffierte sich der ToGo zaghaft \u00fcber die geplanten Krimis, die im Hause Suhrkamp erscheinen sollen. Unter der \u00dcberschrift <a href=\"http:\/\/blogs.arte.tv\/Krimitagebuch\/post\/60781\">&rarr; &#8222;Krimis bei Suhrkamp &#8211; Igitt?&#8220;<\/a> wollte Gohlis wohl so etwas wie eine Diskussion anregen. Dabei versuchte er einen fluffig formulierten Seitenhieb gegen den Verlag aus Frankfurt auszuteilen:<\/p>\n<blockquote><p><em> &#8222;&#8230;die Speerspitze des Zeitgeistes, der Verlag, der sich zuletzt mit einem neuem &#8222;Verlag der Weltreligionen&#8220; anschickte, dem worldwide Glaubensboom ein Textfundament zu geben.\u00e2\u20ac\u0153<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>****AUF WUNSCH VON TOBIAS GOHLIS ENTFERNT****<br \/>\nAlso ruderte er gleich ein paar Zeilen sp\u00e4ter wieder zur\u00fcck und haute sofort einen seiner legend\u00e4ren Klappentexte raus, die ihn zum K\u00f6nig der deutschen Klappentexter machen: <em>&#8222;Man darf gespannt sein.\u00e2\u20ac\u0153<\/em> Das wird die Suhrkamps sicher freuen, nur mit der angesto\u00dfenen Diskussion wurde es erstmal nichts, schlie\u00dflich wird in Blogs nach Auffassung des Hamburger Kritikers auch nur geturtelt. Offenbar war aber keiner so recht willig&#8230;<\/p>\n<p>Dann aber machte der ToGo eine <strong>Entdeckung<\/strong>, die, glaubt es mir, meine lieben Lesenden,  dereinst von den Historikern zu den Meilensteinen der deutschen Krimikritik gez\u00e4hlt werden wird: <a href=\"http:\/\/blogs.arte.tv\/Krimitagebuch\/post\/61988\"><strong>&rarr; Der literarische Krimi<\/strong><\/a>. Es gab ihn schon mal. &#8222;Lit. Krimi&#8220; bei Goldmann zum Beispiel. Nat\u00fcrlich voll <strong>&#8222;retro&#8220;<\/strong>, w\u00fcrde die Grand Dame der Krimikritik, Thomas W\u00f6rtche, vermutlich kreischen. Aber der ToGo schreitet munter voran in die Vergangenheit und stellt eine forsche Forderung auf:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Und vor allem, weil es der Krimikritik bisher nicht gelungen ist,<br \/>\na) ihre Kriterien zur Beurteilung von Kriminalliteratur entweder so scharf zu formulieren, dass sie \u00fcber die Wissenschaft ins feuilletonistische Allgemeinhirn sickern konnten<br \/>\noder b) selbst allgemeinverst\u00e4ndliche und durchschlagende Definitionen &#8222;guter&#8220; Krimis zu erarbeiten.<br \/>\nDas w\u00e4re \u00fcbrigens das Ziel einer solchen Debatte.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Scharfe Formulierungen, feuilletonistisches Allgemeinhirn, durchschlagende Definitionen \u00e2\u20ac\u201c alles Reizworte, die man im Saarland \u00e2\u20ac\u201c wir wissen es, liebe Lesende &#8211; gar nicht gerne h\u00f6rt. Der als Zynismuspraktikant und W\u00f6rtche-Nachfolger in spe bekannte <strong>Dieter Paul Rudolph<\/strong>, oder kurz dpr, jenes wunderbare Zwitterwesen aus Kritiker und Autor, sozusagen die Lorielle London der deutschen Krimiszene, stieg dem ToGo kr\u00e4ftig aufs Dach. Rausgerissen aus seinen perpetuellen Gedanken \u00fcber Wirklichkeit und Krimi und Krimi und Wirklichkeit und Wirklichkeit und Krimi, mit denen er uns seit Jahren schwindelig denkt, konterte dpr in einem ersten, pr\u00e4gnanten Kommentar:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u00e2\u20ac\u0153Dann warten wir gespannt auf Ihre erste Definition von &#8222;gutem Krimi&#8220; wirft er dem Kritiker aus Hamburg herausfordernd an den Kopf.: \u00e2\u20ac\u017e. Soll sie eher die inhaltliche, die formale oder die sprachliche Ebene beruecksichtigen? Alle drei? Stellen Sie sich eine Art to-do-Liste fuer Autorinnen darunter vor? Was geschieht, wenn jemand daherkommt und sich nicht an diese Definition haelt, aber dennoch einen guten Krimi schreibt? Geht das dann ueberhaupt noch? Schliessen Autor und Kritiker quasi einen Vertrag ueber die Einhaltung der Kriterien?\u00e2\u20ac\u0153<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ein rattenscharfer Schuss, den der ToGo nicht auf sich sitzen lassen kann: <\/p>\n<blockquote><p><em>\u00e2\u20ac\u0153 Antwort verfehlt, lieber dpr und JL(?)\u00e2\u20ac\u0153<\/em> behauptet der Hamburger Kritiker und schlussfolgert ebenso rattenscharf <em>&#8222;Mir geht es ja nicht um das Geturtel im blog.\u00e2\u20ac\u0153 <\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Uhi, meine lieben Lesenden, wann hat es zuletzt einen solchen knallharten Schlagabtausch gegeben? Doch der dpr hat \u00e2\u20ac\u201c wie so oft \u00e2\u20ac\u201c das letzte Wort (sonst ist er n\u00e4mlich nicht gl\u00fccklich):<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8220; Was macht denn unsereiner seit geschlagenen vier Jahren? Blogturteln? Vor allem doch Krimikritik, Schaerfung der Instrumente oder wenigstens den Versuch, sie zu schaerfen, das Eroeffnen von Diskussionen mit &#8222;der breiten oeffentlichen Meinung&#8220;, die nicht unbedingt so ahnungslos ist wie mancher, der sich hierzulande Krimikritiker nennt, in diversen Jurys sitzt, aber keine Kritiken schreibt,&#8230;&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ach, liebe Lesende, ist es nicht traurig und ersch\u00fctternd? Forderte nicht erst vor einem halben Jahr <strong>Hendrik Werner<\/strong>, der knuffige G\u00fcnther Kaufmann der Krimikritik, <strong>\u00e2\u20ac\u017ekrimifreunde aller branchen, verst\u00e4ndigt euch!\u00e2\u20ac\u0153<\/em><\/strong> Und jetzt das. Da zerfleischen sich zwei Koryph\u00e4en der kritischen Krimikritik bis auf die Knochen. Kein Krimiautor, ob nun heimisch oder aus fernen L\u00e4ndern, k\u00f6nnte uns so ein Massaker sch\u00f6ner besorgen. Das ist besser als jede Promipr\u00fcfung im australischen Dschungel und mindestens genauso eklig. Schade nur, dass dieser Kampf weitgehend unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit stattfindet. Austragungsort sind ja nur Blogs, die billigen Absteigen im Netz, in denen kr\u00e4ftig geturtelt wird. Den Mut, ein solches Thema in die gro\u00dfen publizistischen Angebote, in das angeblich so wichtige Feuilleton zu bringen, den haben sie nicht, die Maulhelden der deutschen Krimikritik. Daf\u00fcr fehlen ihnen vielleicht auch einfach nur die Eier. <\/p>\n<p>Liebliche Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\nIhre<br \/>\nLucia<br \/>\n<em>&#8211; Literatussi &#8211;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong><em>Liebe Lesende,<\/em><\/strong><\/p>\n<p>gelegentlich beschleicht mich das Gef\u00fchl, die deutsche Krimiszene gleiche mehr diesem seltsamen australischen Dschungelcamp als einer seri\u00f6sen Veranstaltung. 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Es geht freilich nicht nur um die Erf\u00fcllung von so ekelhaften Aufgaben wie <strong>&#8222;Lobhudeln Sie den blutr\u00fcnstigsten Krimischreiber der Saison in die SPIEGEL-Bestsellerliste\u00e2\u20ac\u0153<\/strong> oder &#8222;Schleimen Sie sich bei einem Verlag so ein, dass Sie entweder&#8230;<br \/>\na) &#8230;als Autor einen Vertrag \u00fcber f\u00fcnf Buchver\u00f6ffentlichungen bekommen\u00e2\u20ac\u0153<br \/>\noder<br \/>\nb) &#8230; als Kritiker f\u00fcnf Pressereisen bezahlt bekommen\u00e2\u20ac\u0153. &#8211; Nein, mindestens genauso interessant sind die L\u00e4stereien, die sich die Damen und Herren so unter- und \u00fcbereinander an den Kopf werfen. Bevor ich aber zu den aktuellen Abgr\u00fcnden der Krimizunft komme, schaue ich doch lieber auf ein positives Beispiel, das zeigt, wie sich Kritiker und Autor auch zwischenmenschlich n\u00e4her kommen, voller Verst\u00e4ndnis f\u00fcr einander sind und dabei reichlich hei\u00dfe Luft erzeugen. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,8],"tags":[142,562,276,288,508,515,525],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2069"}],"collection":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2069"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2069\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}