{"id":2631,"date":"2009-06-07T14:53:49","date_gmt":"2009-06-07T13:53:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krimiblog.de\/?p=2631"},"modified":"2009-06-07T14:53:49","modified_gmt":"2009-06-07T13:53:49","slug":"das-zentralorgan-der-krimikritik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/?p=2631","title":{"rendered":"Das Zentralorgan der Krimikritik"},"content":{"rendered":"<p>Ich hatte es ernsthaft in Erw\u00e4gung gezogen. Einen \u00e2\u20ac\u0153Verein\u00e2\u20ac\u0153 f\u00fcr Krimikultur \u00e2\u20ac\u201c warum eigentlich nicht. Vergiss f\u00fcr einen Moment, was so in den letzten Monaten passiert ist. Schlie\u00dflich geht es um Krimikultur. Daf\u00fcr hample ich auch schon seit \u00fcber zehn Jahren im Netz und auf diversen Veranstaltungen herum. Mal  mehr, mal weniger. Doch dann trifft mich <a href=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2009\/06\/krimikultur-1.php\">&rarr; dieser Text wie ein Faustschlag<\/a>: <\/p>\n<p><em>\u00e2\u20ac\u0153Das ist die herrschende Krimikultur. Mediales Get\u00f6se, kenntnislos entfachter Hype, um &#8222;das Genre&#8220; aus seiner \u00fcblichen Elend des Durchschnittlichen zu heben, hernach von billiger Entr\u00fcstung gespeiste Versuche, alles was sich \u00fcber den Durchschnitt erhebt oder propagandam\u00e4\u00dfig \u00fcber ihn erhoben wurde, wieder auf das nivellierende Normalma\u00df zu dr\u00fccken. Es gibt Krimikultur, die sich gegen diese Praxis str\u00e4ubt, wenn \u00fcberhaupt, dann nur als solistische Veranstaltung, unterbrochen von einigen gewiss lobenswerten Gemeinschaftsaktionen, die aber, weil auch sie letztlich zu solistischen Leistungen werden m\u00fcssen, nicht viel bewirken.\u00e2\u20ac\u0153<\/em><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Wenn ich zur\u00fcckschaue auf etwa zehn Jahre, dann kann ich \u00e2\u20ac\u201c ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit und Wertung in der Reihenfolge \u00e2\u20ac\u201c sehen (und zum Teil habe ich einiges selbst erlebt und einige der Menschen, die sich damit besch\u00e4ftigen, getroffen): KrimiWelt-Bestenliste und die dazugeh\u00f6rigen Besprechungen in verschiedenen Zeitungen und bei verschiedenen Radiostationen, Fernsehportr\u00e4ts von Gohlis und Sch\u00f6ne beim ZDF Infokanal, Tagungen zum Thema in Schwerte, Iserlohn und Genshagen, literaturwisschenschaftliche Arbeiten zum Beispiel  von Prof. Jochen Vogt, ungez\u00e4hlte Krimifestivals, kaliber38.de, alligatorpapiere.de, krimi-couch.de, krimi-forum.de, krimilexikon.de, einige Blogs zum Thema, W\u00f6rtches Buch \u00e2\u20ac\u0153Das M\u00f6rderische neben dem Leben\u00e2\u20ac\u0153, das leider eingestellte Krimitagebuch von Robert Schekulin,  Krimirezensionen in verschiedenen Medien, das Syndikat, das Bochumer Krimiarchiv, das Bonner Krimiarchiv von Thomas Przybilka. Diese Liste lie\u00dfe sich noch einige Abs\u00e4tze lang fortsetzen. Ich empfehle Ihnen da einfach mal den Realit\u00e4tscheck: Klicken Sie ins <a href=\"http:\/\/www.alligatorpapiere.de\/archiv.html\">&rarr; Archiv der \u00e2\u20ac\u0153Alligatorpapiere\u00e2\u20ac\u0153<\/a>. Der  \u00e4lteste Beitrag, den ich dort gefunden habe, stammt vom Mai \u00e2\u20ac\u201c Juni 2001. Dort finden sich f\u00fcr drei Monate (!) etwa 30 Meldungen \u00fcber Kritiken, Informationen und Veranstaltungen rund zum Thema Krimi. So viele Meldungen bekommt Alfred Miersch, der die Seite seit dem betreibt, heute an einem Tag, vielleicht auch zwei guten Tagen zusammen.  <\/p>\n<p><strong>Damals, als es zwei Deutschlands gab<\/strong><\/p>\n<p>Sind das alles \u00e2\u20ac\u0153solistische\u00e2\u20ac\u0153 Veranstaltungen? Man mag ja \u00fcber die Qualit\u00e4t der einzelnen Angebote munter streiten, aber zu behaupten, dass die derzeitige Krimikultur haupts\u00e4chlich aus \u00e2\u20ac\u0153medialem Get\u00f6se\u00e2\u20ac\u0153 besteht, ist schlichtweg Unsinn und ein Schlag ins Gesicht der Leute, die sich \u00f6ffentlich seit vielen Jahren \u00e2\u20ac\u201c einige durchaus l\u00e4nger als Dieter Paul Rudolph &#8211; mit gro\u00dfer Begeisterung und mit viel Sachverstand dem Thema Kriminalliteratur widmen. Kriminalliteratur und ihre kritische Betrachtung hat in den letzten zehn Jahren zugenommen. Und diese Auseinandersetzung wird sehr wohl auch von einem gr\u00f6\u00dferen Publikum wahrgenommen. \u00e2\u20ac\u0153Mehr\u00e2\u20ac\u0153 kann man sich nat\u00fcrlich immer w\u00fcnschen und eine St\u00e4rkung der inhaltlichen Qualit\u00e4t selbstverst\u00e4ndlich auch.<\/p>\n<p>Was mich an dem aktuellen Text von Dieter Paul Rudolph allerdings noch mehr erschreckt, als jener verstellte und offenbar arg egozentrische Blick auf die Wirklichkeit, ist unter anderem die Forderung nach einer \u00e2\u20ac\u0153gemeinsam geschaffenen Krimikultur\u00e2\u20ac\u0153. Kultur als zentralistische Veranstaltung, Kritik einem strengen Formalismus untergeordnet, die offenbar ein h\u00f6heres Ziel anzustreben hat und den Krimi als Ausdruck gemeinsamer Kultur degradiert. Hatten wir das in Deutschland nicht schon mal &#8211; damals, als es zwei Deutschlands gab? Und wollen wir das wirklich wieder haben? Die zunehmende St\u00e4rke der Krimikultur im deutschsprachigen Raum liegt doch genau im Gegenteil dessen, was Dieter Paul Rudolph  vorschwebt: inhaltliche, qualitative und formale Vielfalt. Ein Einzelner kann doch nicht hergehen und Lesern, Autoren und Kritikern vorschreiben, wie Kriminalliteratur und die kritische Auseinandersetzung mit ihr zu seien hat. Es ist schon schlimm genug, dass immer mehr Kulturjournalisten und Literaturwissenschaftler sich zum Beispiel \u00fcber die Amateure im Internet mokieren, von <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30206\/1.html\">&rarr; User-generated Nonsense faseln<\/a> und gar \u00e2\u20ac\u201c sehr demokratisch &#8211; Verbote fordern. All diesen Kulturpessimisten sei ein gelassenerer Umgang mit jenem \u00e2\u20ac\u0153Nonsens\u00e2\u20ac\u0153 empfohlen und vor allem das Kehren vor der eigenen T\u00fcre. Wenn mir mein Publikum in Scharen weg l\u00e4uft, dann k\u00f6nnte Selbstkritik an meinem Tun und Handeln vielleicht gar nicht so verkehrt sein. Ich jedenfalls lebe und lese lieber mit einigem Unsinn um mich rum, als mit zentral gesteuerten \u00e2\u20ac\u0153Krimi-Kritik-Vorgaben\u00e2\u20ac\u0153, die mir sagen, wie ich zu lesen, zu kritisieren, zu argumentieren und vor allem zu denken habe.<\/p>\n<p>Dieter Paul Rudolph hat andere Vorstellungen. Eine Horrorvision: <\/p>\n<p><em>\u00e2\u20ac\u0153Eine neue Krimikultur w\u00fcrde also dort ansetzen, wo noch keine Bilder entstanden sind, wo noch Bewegung m\u00f6glich ist. Sie w\u00e4re auch mehr als eine reine special-interest-Liebhaberei. Denn wir reden hier \u00fcber die inneren Werte des Produkts Krimi, \u00fcber das, was es im Guten wie im B\u00f6sen in die Welt setzt, die es beschreibt und von der es gleichzeitig erschaffen wird. Wir reden \u00fcber die Degradierung einer Literatur zum Profitfaktor, zum Sinnverderber, zum desensibilisierenden Narkotikum \u00e2\u20ac\u201c und wir reden \u00fcber das, was Krimi auch ist: ein Beschreibungs- und Erkenntnismedium, Lieferant verborgener Informationen und Strukturen. \u00e2\u20ac\u0153<\/em><\/p>\n<p>Mal davon abgesehen, dass es unm\u00f6glich ist, mit einer Kritik dort anzusetzen, wo noch nichts existiert \u00e2\u20ac\u201c Objekte einer kritischen Auseinandersetzung m\u00fcssen schon vorhanden sein und sobald sie existieren generieren sie auch Bilder in unseren K\u00f6pfen &#8211;  sind einige Formulierungen arg verr\u00e4terisch. Wer den Krimi schon mit seinen eigenen Worten als \u00e2\u20ac\u0153Produkt\u00e2\u20ac\u0153 klassifiziert &#8211; war sicher ironisch gemeint, gell &#8211;  sollte sich \u00fcber die \u00e2\u20ac\u0153Degradierung\u00e2\u20ac\u0153 der Literatur zum Profit eigentlich nicht mehr wundern. Selbstverst\u00e4ndlich ist Kriminalliteratur auch immer entstanden, um mit ihr Geld zu verdienen. Darin liegt eine ihrer Wurzeln. Hinzu kommt der \u00e2\u20ac\u0153Makel\u00e2\u20ac\u0153, dass Kriminalliteratur nach wie vor haupts\u00e4chlich als Unterhaltung angesehen wird. Kriminalliteratur hat und hatte aber immer beide Seiten \u00e2\u20ac\u201c das Eskapistische und das Realistische. Den meisten Lesern sagt vermutlich das eskapistische Element mehr zu, es bedeutet aber nicht, dass realistische Aspekte \u00e2\u20ac\u201c der Krimi als Gesellschaftsroman, als Sensor f\u00fcr gesellschaftliche (Fehl-)Entwicklungen, als Spiegel von menschlichen Beziehungen \u00e2\u20ac\u201c v\u00f6llig ausgeblendet w\u00fcrden. \u00dcber die \u00e4sthetische Umsetzung dieses Spannungsverh\u00e4ltnisses kann man im Einzelfall viel und lange streiten, genauso \u00fcber die Wertung und Gewichtung dieser beiden Kr\u00e4fte. Wer sich etwa an den Soziokrimi der 1970er Jahe erinnert, wei\u00df, dass es in Deutschland durchaus eine sehr starke Tendenz zum \u00e2\u20ac\u0153realistischen\u00e2\u20ac\u0153 Kriminalroman gegeben hat. <\/p>\n<p><strong>Vielfalt statt Zentralismus<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber die k\u00fcnstlerische Umsetzung, \u00fcber Plot, Sprache, Dramaturgie oder Figurenzeichnungen l\u00e4sst sich munter diskutieren \u00e2\u20ac\u201c und das wird ja auch gl\u00fccklicherweise getan.  Vielleicht nicht immer auf dem Niveau, das den selbsternannten Heilsbringern der Krimikritik vorschwebt, aber es wird sich rege ausgetauscht. Daf\u00fcr braucht es keine \u00e2\u20ac\u0153B\u00fcndelung der Kr\u00e4fte\u00e2\u20ac\u0153. Wollen wir wirklich ein Zentralorgan der Krimikritik, wom\u00f6glich verantwortet von Dieter Paul Rudolph? Diese Forderung ist so absurd, als w\u00fcrde man alle Zeitungen, Zeitschriften und Magazine einstampfen und nur noch ein Zentralorgan f\u00fcr Literaturkritik zu lassen. Nur noch eine Zeitung f\u00fcr den Sport, ein Magazin f\u00fcr Politik, eine Radiosendung f\u00fcr Musikkritik? Ein kultureller Alptraum.<\/p>\n<p>Doch die Absurdit\u00e4t geht noch weiter. \u00dcber weite Abschnitte des Textes tut der Autor nichts anderes, als sein Bild der \u00e2\u20ac\u0153Krimikultur\u00e2\u20ac\u0153 im d\u00fcsteren Grau auszumalen und  zu zementieren und sich vor allem von all den \u00e2\u20ac\u0153solistischen\u00e2\u20ac\u0153 Veranstaltungen abzugrenzen. Und dann dieser Satz: <\/p>\n<p><em>\u00e2\u20ac\u0153Krimikultur ist nichts, was per Akklamation definiert wird, sie ist ein st\u00e4ndiger Prozess, der Versuch auch, Plattformen zu schaffen, ins Gespr\u00e4ch zu kommen, Dinge zu erm\u00f6glichen, die nur eine Gruppe von Menschen erm\u00f6glichen k\u00f6nnen.\u00e2\u20ac\u0153 <\/em><\/p>\n<p>Wie eine solche Diskussionskultur aussieht, <a href=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/1429\/diskussionskultur.html\">&rarr; konnten einige Mitstreiter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.hinternet.de\/weblog\/2009\/05\/anlaesslich-eines-anlasses.php#c125471\">&rarr; Autorinnen<\/a> schon erleben. Von seinen Ausf\u00e4llen gegen die stumpfe Leser mal ganz abgesehen. Wenn es etwas gibt, dass Dieter Paul Rudoph sicher nicht sucht, dann ist es das offene Gespr\u00e4ch. <\/p>\n<p>Insgesamt alles recht deprimierend also. Dabei gibt es gerade beim Thema Kriminalliteratur eher einen Grund, positiv auf das zu schauen, was sich in seiner ganzen Bandbreite und Vielfalt in den letzten zehn Jahren getan hat. Nat\u00fcrlich ist weiterhin viel zu tun. Vermutlich \u00e2\u20ac\u201c ich bin kein Hellseher \u00e2\u20ac\u201c wird sich Vieles ins Internet verlagern. Mit allen Vor- und Nachteilen. Ein Krimimagazin, wie es Dieter Paul Rudlph unter anderem ja auch vorschwebt, wird es wom\u00f6glich nie geben. Ob das nun tragisch ist oder doch eher ein Gl\u00fccksfall, mag jeder selbst entscheiden. Fakt ist, einige der traditionellen Printmagazine wurden in den letzten Jahren eingestellt \u00e2\u20ac\u201c in den USA etwa der \u00e2\u20ac\u0153Armchair Detective\u00e2\u20ac\u0153 &#8211; oder sind ins Internet abgewandert, wie etwa die britsche \u00e2\u20ac\u0153Crime Time\u00e2\u20ac\u0153. In Zeiten, in denen immer mehr klassische Zeitungen, Zeitschriften und Magazine ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen, d\u00fcrfte es wohl schwierig sein, ein solches Magazin auf den Markt zu bringen. Zumal es bereits einige Versuche in den letzten Jahren gegeben hat. Auch das ist etwas, was Dieter Paul Rudolph gerne ausblendet. <\/p>\n<p>Fakt ist allerdings auch, dass es durchaus lebhafte Krimikritik au\u00dferhalb des Internets gibt. Oft fundiert, manchmal eher oberfl\u00e4chlich, gelegentlich auch arg d\u00fcmmlich. Kultur eben. Die lebt von Vielfalt und nicht von den \u00e2\u20ac\u0153geb\u00fcndelten Kr\u00e4ften\u00e2\u20ac\u0153 eines Zentralorgans. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hatte es ernsthaft in Erw\u00e4gung gezogen. Einen \u00e2\u20ac\u0153Verein\u00e2\u20ac\u0153 f\u00fcr Krimikultur \u00e2\u20ac\u201c warum eigentlich nicht. Vergiss f\u00fcr einen Moment, was so in den letzten Monaten passiert ist. Schlie\u00dflich geht es um Krimikultur. Daf\u00fcr hample ich schlie\u00dflich auch schon seit \u00fcber zehn Jahren im Netz herum. Mal  mehr, mal weniger. 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