{"id":334,"date":"2005-12-12T20:27:56","date_gmt":"2005-12-12T19:27:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krimiblog.de\/?p=334"},"modified":"2005-12-12T20:27:56","modified_gmt":"2005-12-12T19:27:56","slug":"der-schlaf-der-toten-andrew-taylor","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/?p=334","title":{"rendered":"Das alte Europa und die neue Welt"},"content":{"rendered":"<p><img src=\"http:\/\/blog.der-buecherfreund.de\/images\/der_schlaf_der_toten_andrew_taylor.jpg\" align=\"left\" hspace=\"5\" alt=\"der_schlaf_der_toten_andrew_taylor.jpg\" \/><br \/>\n<strong>Andrew Taylor: Der Schlaf der Toten<\/strong><\/p>\n<p>Legenden ranken sich um das Leben des amerikanischen Autors Edgar Allan Poe (1809-1849). Zahlreiche Biografen haben versucht die L\u00fccken in Poes Lebenslauf zu f\u00fcllen. Wenig ist etwa \u00fcber Poes Kindheit bekannt, die er von 1815 bis 1820 in Schottland und England verbrachte. Noch geheimnisvoller erscheint bis heute sein Verschwinden kurz vor seinem Tod. Wo sich Poe zwischen dem 26. September 1849, als er in Richmond verschwand, und dem 3. Oktober 1849, als er schwer krank in Baltimore vor einem Wahllokal gefunden wurde, aufgehalten hat, ist bis heute nicht zweifelsfrei gekl\u00e4rt. Nur kurze Zeit sp\u00e4ter, am 7. Oktober 1849, starb Poe in einem Krankenhaus in Baltimore, zuvor war er in ein Delirium gefallen. <\/p>\n<p>L\u00fccken, R\u00e4tsel und Geheimnisse &#8211; gen\u00fcgend Stoff also, um sich in Spekulationen zu ergehen. Der englische Autor Andrew Taylor hat sich dieser L\u00fccken angenommen und einen gut 570 Seiten dicken Roman mit dem Titel \u00e2\u20ac\u017eDer Schlaf der Toten&#8220; verfasst, der auf den ersten Blick als eine Mischung aus historischem Kriminalroman und schw\u00fclstiger Liebesgeschichte erscheint und in dem der junge Edgar Allen Poe nur eine Nebenrolle einzunehmen scheint. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Doch zuvor ein paar Fakten: Zeitlicher Ausgangspunkt von Taylors Roman ist das Jahr 1819, das letzte Jahr, das Edgar Allan &#8211; damals 10 Jahre alt &#8211; in England verbrachte. Sein Pflegevater, der Gesch\u00e4ftsmann John Allan, erm\u00f6glichte dem jungen Edgar w\u00e4hrend seines Aufenthalts im K\u00f6nigreich den Besuch von Privatschulen, zun\u00e4chst im schottischen Irvine, dann im Londoner Stadtteil Chealsea und vermutlich 1818 wurde Edgar schlie\u00dflich Sch\u00fcler an der \u00e2\u20ac\u017eManor House School&#8220;, die von Reverend John Barnsby geleitet wurde. Die Schule lag in Stoke Newington, etwa 5 bis 6 Kilometer vom Londoner Zentrum entfernt. Literaturgeschichtlich ein bemerkenswerter Ort, denn nicht nur Edgar Allan Poe hat hier etwa zwei Jahre verbracht und seinem Schulaufenthalt mit der Erz\u00e4hlung \u00e2\u20ac\u017eWilliam Wilson&#8220; ein biografisch gef\u00e4rbtes Denkmal gesetzt, auch der englische Dichter Daniel Defoe hat hier &#8211; rund hundert Jahre fr\u00fcher &#8211; gelebt und unter anderem seinen Roman \u00e2\u20ac\u017eRobinson Crusoe&#8220; verfasst. <\/p>\n<p>In Stoke Newington beginnt Taylors Roman. Erz\u00e4hlt wird er von dem (fiktiven) Hilfslehrer Thomas Reynolds Shield, der an der Schule des Reverends Barnsby unterrichtet. Shield war einst Soldat und leidet nach seiner Kriegserfahrung an einem &#8211; wie wir es heute nennen w\u00fcrden &#8211; posttraumatischen Stresssyndrom. Verarmt und unter den psychischen Folgen des Krieges leidend, nimmt er dankbar die Stellung bei Barnsby an. Er wird nicht nur der Lehrer des jungen Edgar Allan, sondern auch von Charles Frant, Spr\u00f6\u00dfling eines wohlhabenden Bankiers. Henry Frant, ein unsympathischer und undurchsichtiger Charakter, ist Teilhaber der Wavenhoe-Bank, die gute Kontakte nach Amerika unterh\u00e4lt. Als der andere Teilhaber der Bank, der alte George Wavenhoe, stirbt, ger\u00e4t die Bank in wirtschaftliche Turbulenzen und steht schlie\u00dflich vor dem Aus. <\/p>\n<p><strong>Sprachlicher Balanceakt <\/strong><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/blog.der-buecherfreund.de\/images\/the_american_boy.jpg\" align=\"right\" hspace=\"5\" alt=\"The American Boy\" \/>Gl\u00e4ubiger setzen Henry Frant zu und nur kurze Zeit sp\u00e4ter wird in einem Londoner Neubaugebiet, der Wellington-Siedlung, eine grausam zugerichtete Leiche entdeckt. Da der Tatort nicht weit von der Schule in Stoke Newington entfernt liegt, wird Thomas Shield zur Leiche gerufen, um sie als Henry Frant zu identifizieren. Schon bald stellen sich bei dem Hilfslehrer jedoch Zweifel ein. War der Tote wirklich der verschuldete Bankier oder hat Frant seinen Tod nur vorgeschoben, um seinen Gl\u00e4ubigern zu entkommen? K\u00f6nnte es sich bei dem Toten nicht auch um den geheimnisvollen Mann handeln, der  Edgar und Charles verfolgt hat und der vorgibt, Edgars verschwundener Vater David Poe zu sein? <\/p>\n<p>Shield stellt Nachforschungen an, die ihn in die \u00fcbelsten und gef\u00e4hrlichsten Gegenden von London f\u00fchren. Gleichzeitig wird seine Liebe zu der verwitweten Sophia Frant immer st\u00e4rker. Als Lehrer, der Charles und Edgar w\u00e4hrend der Weihnachtsferien betreuen soll, wird er auf den Landsitz von Stephen Carswall, einem Cousin des verstorbenen George Wavenhoe, beordert, wo sich die Familien Frant und Carswall versammelt haben. Er ist nicht nur Sophia nah, er kann auch weitere Ermittlungen \u00fcber den angeblich ermordeten Henry Frant anstellen. Die winterliche Idylle wird jedoch j\u00e4h zerst\u00f6rt, als es einen weiteren Toten gibt.<\/p>\n<p>Taylors Roman liest sich zun\u00e4chst wie die Adaptation eines viktorianischen Sensationsromans. Ein gro\u00dfes Ensemble an Figuren, zu dem neben Edgar Allen Poe auch ein amerikanischer Gesch\u00e4ftsfreund und dessen schwarzer Diener sowie englischer Landadel und zahlreiche Bedienstete geh\u00f6ren, bev\u00f6lkert den Roman. Vordergr\u00fcndig entspinnt Taylor eine tragische Liebesgeschichte mit Intrigen, Neid und Familiengeheimnissen. Dazu ein mysteri\u00f6ser Kriminalfall, der durchaus spannend zu lesen ist und vor allem im letzten Teil des Buches so manchen Schauereffekt bereit h\u00e4lt. Sprachlich unternimmt Taylor dabei einen Balanceakt: Einerseits versucht er sich dem Sprachstil der Zeit zu n\u00e4hern, andererseits den Roman damit nicht zu \u00fcberfrachten. Dies ist ihm durchaus gelungen, wobei die deutsche \u00dcbersetzung im Vergleich zum englischen Original etwas gelitten hat.<\/p>\n<p><strong>R\u00e4tsel: Rabe oder Papagei?<\/strong><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/blog.der-buecherfreund.de\/images\/an_unpardonable_crime.jpg\" align=\"left\" hspace=\"5\" alt=\"The American Boy\" \/>Doch Andrew Taylor ist auch ein Autor, der Erz\u00e4hlebenen \u00fcbereinander legt, wie er es zum Beispiel in seiner \u00e2\u20ac\u017eRoth Triologie&#8220; gl\u00e4nzend bewiesen hat. \u00e2\u20ac\u017eDer Schlaf der Toten&#8220; kann auch als ein fesselndes, literarisches R\u00e4tsel gelesen werden. Womit ich zu Edgar Allen Poe zur\u00fcckkehre, der mehr ist als nur eine Randfigur. Nicht nur, das der junge Poe der Geschichte einen Rahmen gibt, Taylor erfindet ihm auch eine fiktive Kindheit. Welche Einfl\u00fcsse m\u00f6gen Poe zu seinen d\u00fcsteren Geschichten und zu seinen r\u00e4tselhaften Gedichten getrieben haben? Taylor versucht nicht, platte Antworten auf diese Frage zu finden, er deutet an, &#8211; hier eine literarische Anspielung, dort eine reale Begebenheit &#8211; und formt dies zu einem komplexen, mehrdeutigen Text. Einiges ist offensichtlich, wie zum Beispiel ein Papagei, der in dem Roman eine Rolle spielt und der immer wieder \u00e2\u20ac\u017eAyez peur&#8220; (\u00e2\u20ac\u017eF\u00fcrchtet Euch&#8220;) vor sich hin plappert. Eine Anspielung auf Poes ber\u00fchmten Raben und sein \u00e2\u20ac\u017eNevermore&#8220;. Taylor weist in einem Nachwort daraufhin, dass Poe f\u00fcr sein Gedicht \u00e2\u20ac\u017eThe Raven&#8220; urspr\u00fcnglich einen Papagei vor Augen hatte. Anderes kommt eher versteckt daher, etwa Edgars \u00c4hnlichkeit mit seinem Freund Charles, was auf das Motiv des Doppelg\u00e4ngers weist, das sich auch in Poes Werk wiederfindet. <\/p>\n<p>Auch aus historischer Sicht ist der Roman interessant, denn Taylor l\u00e4sst das alte Europa auf die neue Welt treffen. Die damalige Weltmacht England, mit ihrem Standesd\u00fcnkel, ihren starren Hierarchien und ihrem imperialen Auftreten, wird mit dem damals recht unbedeutenden Amerika und seiner neuen Lebensart konfrontiert. Nicht zuf\u00e4llig wird der amerikanische Gesch\u00e4ftsfreund der Familie Carswell von einem Schwarzen begleitet. Diese politischen, gesellschaftlichen und biografischen Hintergr\u00fcnde hat Taylor sehr fein mit seiner vordergr\u00fcndigen Liebes- und Kriminalgeschichte verwoben und nicht immer sind sie sofort erkennbar. Eine genaues Hinschauen lohnt sich bei \u00e2\u20ac\u017eDer Schlaf der Toten&#8220; auf jeden Fall, denn Taylor wartet mit einigen \u00dcberraschungen &#8211; jenseits des eigentlichen Plots &#8211; auf. Um so unsinniger erscheint da der moderne Begriff \u00e2\u20ac\u017eThriller&#8220;, der dem Roman zum Teil aufgedr\u00fcckt wurde. \u00e2\u20ac\u017eDer Schlaf der Toten&#8220; ist kein actiongeladener, schneller Roman, er ist ein fein gesponnenes, vielschichtiges und pr\u00e4chtiges Kunstwerk, das erschlossen werden will. Ein raffiniertes und ausgekl\u00fcgeltes R\u00e4tsel, \u00fcber das sich Edgar Allan vielleicht sogar gefreut h\u00e4tte.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Andrew Taylor: Der Schlaf der Toten<\/strong> \/ Aus dem Englischen von Monika Koch. &#8211; M\u00fcnchen : Goldmann, 2005<br \/>\nISBN 3-442-46080-8<br \/>\nISBN 13: 978-3-442-46080-9<\/p>\n<p>Originalausgabe: <strong>Andrew Taylor: An American Boy<\/strong>. &#8211; London : Flamingo, 2003. &#8211; ISBN 0-00-710961-X<br \/>\nIn den USA ist das Buch unter dem Titel <strong>\u00e2\u20ac\u017eAn Unpardonable Crime&#8220;<\/strong> erschienen.<\/p>\n<p>Deutsche \u00dcbersetzung bestellen bei:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3442460808\/ludgerslesezeich\/\" target=\"_blank\">\u00bb amazon.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&#038;site=2701&#038;type=text&#038;tnb=8&#038;pid=3442460808\" target=\"_blank\">\u00bb libri.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&#038;site=2176&#038;type=text&#038;tnb=3&#038;pid=3442460808\" target=\"_blank\">\u00bb buch24.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Bibliografie &#038; Links:<\/strong><\/p>\n<p><em>Zu Edgar Allan Poe:<\/em><\/p>\n<p>Wer Poe nicht im Original lesen m\u00f6chte, dem sei als deutsche Ausgabe die \u00dcbersetzung von Arno Schmidt und Hans Wollschl\u00e4ger empfohlen, die zun\u00e4chst 1966 als vierb\u00e4ndige Ausgabe im Walter-Verlag, Olten, erschienen ist und mehrere Nachauflagen, unter anderem auch als zehnb\u00e4ndige Taschenbuchausgabe bei Pawlak, Herrsching, erlebte. Zuletzt wurde sie 1999 bei Haffmans in Z\u00fcrich wieder aufgelegt. Leider sind alle Ausgaben vergriffen und nur noch antiquarisch erh\u00e4ltlich. <\/p>\n<p>Informationen \u00fcber die englischen Ausgaben h\u00e4lt die <a href=\"http:\/\/www.eapoe.org\/\">&rarr;Edgar Allan Poe Society<\/a> in Baltimore auf ihrer Webseite bereit.<br \/>\nDie <a href=\"http:\/\/www.gasl.org\/\">&rarr; Arno-Schmidt-Referenzbibliothek<\/a> h\u00e4lt einige Werke von Edgar Allan Poe als <a href=\"http:\/\/www.gasl.org\/as\/referenz\/alles.php\">&rarr; PDF-Dokumente <\/a>bereit.<\/p>\n<p>Als die immer noch wichtigste Biografie \u00fcber Poe gilt diese:<br \/>\n<strong>Arthur Hobson Quinn : Edgar Allan Poe : A Critical Biography<\/strong>. &#8211; New York: D. Appleton-Century, 1941.<br \/>\nDieses Standardwerk erlebte mehrere Neuauflagen und ist immer noch <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/0801857309\/ludgerslesezeich\/\" target=\"_blank\">&rarr;lieferbar.<\/a><\/p>\n<p>Als deutsche Biografien seien erw\u00e4hnt:<br \/>\n<strong>Frank T. Zumbach: Edgar Allan Poe<\/strong>. &#8211; M\u00fcnchen : Deutscher Taschenbuch Verlag, 1999<br \/>\nISBN 3-423-31017-0<br \/>\nBestellen bei:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3423310170\/ludgerslesezeich\/\" target=\"_blank\">\u00bb amazon.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&#038;site=2701&#038;type=text&#038;tnb=8&#038;pid=3423310170\" target=\"_blank\">\u00bb libri.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&#038;site=2176&#038;type=text&#038;tnb=3&#038;pid=3423310170\" target=\"_blank\">\u00bb buch24.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Wolfgang Martynkewicz: Edgar Allan Poe<\/strong>. &#8211; Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2003<br \/>\nISBN 3-499-50599-1<br \/>\nBestellen bei:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3499505991\/ludgerslesezeich\/\" target=\"_blank\">\u00bb amazon.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&#038;site=2701&#038;type=text&#038;tnb=8&#038;pid=3499505991\" target=\"_blank\">\u00bb libri.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&#038;site=2176&#038;type=text&#038;tnb=3&#038;pid=3499505991\" target=\"_blank\">\u00bb buch24.de<\/a><\/p>\n<p><em>Zu Andrew Taylor:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.andrew-taylor.co.uk\/\">&rarr; Homepage von Andrew Taylor<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.randomhouse.de\/dynamicspecials\/taylor_schlafdertoten\/\">&rarr; Special und Interview zum Buch &#8222;Der Schlaf der Toten&#8220; auf randomhouse.de<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img src=\"http:\/\/blog.der-buecherfreund.de\/images\/der_schlaf_der_toten_andrew_taylor.jpg\" align=\"left\" hspace=\"5\" alt=\"der_schlaf_der_toten_andrew_taylor.jpg\" \/><strong>Andrew Taylor: Der Schlaf der Toten<\/strong><\/p>\n<p>Legenden ranken sich um das Leben des amerikanischen Autors Edgar Allan Poe (1809-1849). Zahlreiche Biografen haben versucht die L\u00fccken in Poes Lebenslauf zu f\u00fcllen. Wenig ist etwa \u00fcber Poes Kindheit bekannt, die er von 1815 bis 1820 in Schottland und England verbrachte. Noch geheimnisvoller erscheint bis heute sein Verschwinden kurz vor seinem Tod. Wo sich Poe zwischen dem 26. September 1849, als er in Richmond verschwand, und dem 3. Oktober 1849, als er schwer krank in Baltimore vor einem Wahllokal gefunden wurde, aufgehalten hat, ist bis heute nicht zweifelsfrei gekl\u00e4rt. Nur kurze Zeit sp\u00e4ter, am 7. Oktober 1849, starb Poe in einem Krankenhaus in Baltimore, zuvor war er in ein Delirium gefallen. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[44,82,151,221,562,276,435],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/334"}],"collection":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/334\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}