{"id":383,"date":"2006-01-25T23:34:20","date_gmt":"2006-01-25T22:34:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krimiblog.de\/383\/bloggen-fur-krimiautoren-teil-2.html"},"modified":"2006-01-25T23:34:20","modified_gmt":"2006-01-25T22:34:20","slug":"bloggen-fur-krimiautoren-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/?p=383","title":{"rendered":"Bloggen f\u00fcr Krimiautoren &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/images\/blog_tagebuch2.jpg\" align=\"left\" hspace=\"5\" alt=\"blog_tagebuch2.jpg\" \/><br \/>\n<strong>Tote, Tags und Technik<\/strong><\/p>\n<p>Rechtsmedizinisches Institut Hamburg: Auf dem <strong>Sektionstisch <\/strong>liegt ein kaltes, <strong>totes Blog<\/strong>. Viele Monate lang hat es seine Schuldigkeit getan, t\u00e4glich neue Texte, Bilder, T\u00f6ne und Filme den geneigten Lesern zu Kenntnis gebracht. Jetzt ist es tot. Kommissar Kai Kleever und Pathologin Dr. Nathalie Jour-Naillie stehen vor vielen R\u00e4tseln: Wie hat es das gemacht, dieses kleine, unscheinbare Blog? Wie konnte es diese ganzen Inhalte in so wohlgeordneter und ansprechender Form nur bew\u00e4ltigen? Und woran ist es gestorben? Die charmante Gerichtsmedizinerin greift zur S\u00e4ge: \u00e2\u20ac\u017eWollen wir doch mal schauen, was es so in sich hat, dieses kleine Blog&#8220;. Mit einem scharfen, monotonen Ton schneidet sich die S\u00e4ge ihren Weg durch die Oberfl\u00e4che des Blogs&#8230; <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Kommissar Kleever macht sich zwischenzeitlich schon mal kundig, wo und wie so ein Blog lebt. Er findet heraus, dass so ein Blog richtig proper und prall wird, wenn es regelm\u00e4\u00dfig mit frischen Inhalten gef\u00fcttert wird. Es giert geradezu nach Buchstaben, Bildern oder T\u00f6nen. Doch davon alleine kann es nicht leben. Seine <strong>Anatomie <\/strong>ist recht komplex und setzt sich aus vielen kleinen Elementen, Organen und Features zusammen. Das Licht der Welt kann es an zwei Orten erblicken: Entweder bei einem freundlichen <strong>Bloghoster<\/strong> oder seine Eltern haben ihrem virtuellen Spr\u00f6\u00dfling Speicherplatz bei einem <strong>Webhoster<\/strong> verschafft. In beiden Umgebungen kann ein Blog gedeihen und wachsen, allerdings kann es auch bei beiden ab und zu stolpern und im schlimmsten Fall auf die schiefe Bahn geraten.<\/p>\n<p>Erste Erkundigungen f\u00fchren Kommissar Kleever zu einem Bloghoster. &#8222;Ist doch alles ganz einfach&#8220; sagt der Bloghoster. &#8222;Werdende Blogger &#8211; die M\u00fctter und V\u00e4ter der kleinen Blogs &#8211; kommen zu uns, melden sich an, geben sich und ihrem Neugeborenen einen Decknamen, suchen sich ein schickes Kleid oder einen eleganten Anzug aus und schon lebt das kleine Blog.&#8220;<\/p>\n<p>Kleever erscheint das etwas zu einfach. Ein paar Dinge sollten sich werdende Blogger bei der Auswahl ihres Bloghosters \u00fcberlegen. Nicht alle freundlich l\u00e4chelnde Bloghoster f\u00fchren Gutes im Schilde. \u00e2\u20ac\u017eGood Guys &#8211; Bad Guys&#8220;, denkt sich Kleever. Die \u00e2\u20ac\u017eGood Guys&#8220; erkennt man daran, dass sie klar und deutlich sagen, was man als Blogger so erwarten kann. Bei <strong>kostenlosen Deals<\/strong> muss der Blogger damit rechnen, dass auf der Kleidung des schicken Blogs Werbung pappt. Oder sein Blog bekommt nur einen kleinen Speicherplatz. Wenn man das aber nicht will, dann muss man zahlen. Dann verschwinden Werbung oder das gefr\u00e4\u00dfige Blog hat auf einmal viel mehr Platz. <\/p>\n<blockquote><p><strong>Info:<\/strong> Augen auf bei der Wahl des Bloghosters! <\/p>\n<ul>\n<li>Bietet er ein unkompliziertes Upgrade von einem kostenlosen zu einem kostenpflichtigen Blog?<\/li>\n<li>Wie sehen die AGB aus?<\/li>\n<li>F\u00fcr welche Zeitspanne (Abo) muss man als Blogger den Speicherplatz mieten? <\/li>\n<li>Welche Features bietet der jeweilige Bloghoster? (dazu auch unten mehr)<\/li>\n<li>K\u00f6nnen Sie die Templatedateien bearbeiten?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die bekanntesten Bloghoster sind <a href=\"http:\/\/blogg.de\/\">blogg.de<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.blogger.de\/\">blogger.de<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.twoday.net\/\">twoday.net<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.blogger.com\/\">blogger.com<\/a>, <a href=\"http:\/\/bloghof.net\/\">bloghof.net<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.blogigo.de\/\">blogigo.de<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.typepad.com\/\">TypePad.com<\/a>. Unter <a href=\"http:\/\/www.bloghaus.net\/blogtools\/\">bloghaus.net<\/a> gibt es einen Vergleich der verschiedenen Anbieter. <\/p><\/blockquote>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eWenn das alles ist, worauf man achten muss.&#8220; meint Kleever und lehnt sich erleichtert zur\u00fcck.<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eNein, nein, so einfach ist das nicht&#8220;, erwidert die sonore Stimme des Bloghosters. \u00e2\u20ac\u017eWir haben ja noch eine Menge Features, \u00fcber die sich so ein Blog freut &#8211; andere haben die nicht.&#8220;<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eFeatures? Was ist das denn?&#8220;<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eJa, also wir haben da Pings, Trackbacks, Kommentare, Moblogging und \u00e2\u20ac\u02dcne Menge mehr zu bieten&#8220;.<br \/>\nKleever schwirrt der Kopf. \u00e2\u20ac\u017eK\u00f6nnen Sie mal ein bisschen deutlicher werden?&#8220; Pl\u00f6tzlich klingelt Kleevers Handy. Die Stimme von Dr. Jour-Naillie k\u00e4mpft sich durch das Rauschen in Kleevers Ohr: \u00e2\u20ac\u017eFahren Sie sofort mal in dieses Versuchslabor f\u00fcr Open-Source-Systeme! Da gibt\u00e2\u20ac\u2122s \u00e2\u20ac\u02dcne hei\u00dfe Spur. Die kommen mir vor wie der billige Jakob. Da stimmt was nicht.&#8220;<\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u017e\u00e2\u20ac\u2122Tschuldigung&#8220; wendet sich Kleever an den freundlichen Bloghoster. \u00e2\u20ac\u017eIch muss dringend weg. Aber das mit den Features m\u00fcssen Sie mir sp\u00e4ter unbedingt noch erkl\u00e4ren.&#8220; <\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/images\/blog_tastatur1.jpg\" align=\"right\" hspace=\"5\" alt=\"blog_tastatur1.jpg\" \/>Eine halbe Stunde sp\u00e4ter steht Kleever in einem schicken, modernen Gro\u00dfraumb\u00fcro. \u00dcberall klackern H\u00e4nde \u00fcber die Computertastaturen, leises L\u00fcfterbrummen erf\u00fcllt den Raum. \u00e2\u20ac\u017eSie wollen was \u00fcber Blogs wissen?&#8220; fragt ihn ein junger Typ in Jeans und Sweatshirt. \u00e2\u20ac\u017eDa sind sie richtig bei uns. Wir testen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Open_Source\">Open-Source-Software<\/a> und Scripte.&#8220;<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eWas testen Sie?&#8220; fragt Kleever verduzt.<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eOpen-Source-Software, dass sind Programme oder Scripte, deren Quellcode jeder einsehen kann und wenn er will auch ver\u00e4ndern darf. Meistens, nicht immer, sind diese Programme frei f\u00fcr jeden zur Benutzung zug\u00e4nglich. Es gibt sie kostenlos im Internet. So etwas gibt es auch f\u00fcr Blogs. Na, Sie werden doch wohl schon mal was von <a href=\"http:\/\/www.s9y.org\/\">Serendipity<\/a>, <a href=\"http:\/\/textpattern.de\/\">Textpattern<\/a> oder <a href=\"http:\/\/wordpress.de\/\">WordPress<\/a> geh\u00f6rt haben?&#8220;<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eNein, eigentlich nicht&#8220; gesteht Kleever ein.<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eOh, Mann, ich denke Sie sind bei der Polizei? Also, wenn Sie bei einem Webhoster Speicherplatz gemietet haben, dann k\u00f6nnen Sie darauf auch ein Blog installieren. Solche Blogs laufen \u00fcber Scripte, wie eben Serendipity, Textpattern oder WordPress. K\u00f6nnen Sie sich im Internet holen. Damit die aber arbeiten k\u00f6nnen, muss Ihr Webhoster in den meisten F\u00e4llen zus\u00e4tzliche Sprachen und Datenbanken anbieten. F\u00fcr WordPress zum Beispiel muss bei Ihrem Webhoster <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mysql\">MySQL<\/a> f\u00fcr die Verwaltung der Datenbank vorhanden sein, die Sciptsprache <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Php\">PHP<\/a> muss laufen und \u00fcber einen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Apache_HTTP_Server\">Apache-Server<\/a> freut sich WordPress auch. Bei den meisten anderen Blog-Scripten ist es \u00e4hnlich. Sie laden sich Ihr Lieblingsblogscript aus dem Internet, schieben die entsprechenden Daten auf Ihren Server, schauen sich an, wie die Datenbank hei\u00dft, die Ihr Hoster anbietet, installieren das Blogscript und schon liegt auf Ihrem Webspace ein Blog bereit, dass Sie f\u00fcttern k\u00f6nnen. Dazu gibt\u00e2\u20ac\u2122s schicke Designer-Klamotten, die Sie sich im Internet herunterladen k\u00f6nnen und viele Features oder Plugins, die Ihr Blog noch sch\u00f6ner macht.&#8220;<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eMoment, Features? Plugins? Das habe ich schon mal geh\u00f6rt&#8220; hakt Kleever ein. \u00e2\u20ac\u017eErkl\u00e4ren Sie mir das mal genauer.&#8220;<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eJa, gleich, ich hole mir nur mal eben schnell einen Kaffee.&#8220;<\/p>\n<blockquote><p><strong>Info:<\/strong> Wenn Sie bei einem Webhoster Speicherplatz gemietet haben, zum Beispiel f\u00fcr Ihre Homepage, dann k\u00f6nnen Sie dort auch in der Regel ein Blog installieren. Kenntnisse in HTML, PHP und CSS sind allerdings notwendig. G\u00e4ngige Scripte f\u00fcr Blogs sind die bereits erw\u00e4hnten Serendipity, Textpattern oder WordPress. Achten Sie bei der Auswahl eines Scripts auf Folgendes:<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Voraussetzungen (MySQL, PHP, Server) muss Ihr Webhoster f\u00fcr das  jeweilige Script anbieten und gibt es die auch bei Ihrem Webhoster? <\/li>\n<li>Gibt es f\u00fcr die Scripte Installationsvorlagen, Dokumentationen und Tutorials. In welcher Sprache?<\/li>\n<li>Gibt es eine lebendige Community, die an der Weiterentwicklung des jeweiligen Scripts arbeitet?<\/li>\n<li>Gibt es Foren, in denen Sie Fragen stellen k\u00f6nnen?<\/li>\n<li>Gibt es fertige Vorlagen, sogenannte Templates, mit denen Sie das Aussehen Ihres Blogs ver\u00e4ndern k\u00f6nnen?<\/li>\n<li>Gibt es Plugins, also kleine, zus\u00e4tzliche Scripte, die Sie in Ihr Blog einbauen k\u00f6nnen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch f\u00fcr Blogsysteme findet sich ein Vergleich bei <a href=\"http:\/\/www.bloghaus.net\/blogtools\/\">bloghaus.net<\/a>. Oder Sie schauen sich bei <a href=\"http:\/\/www.opensourcecms.com\/\">OpenSource CMS<\/a> um. Dort k\u00f6nnen Sie Demo-Versionen verschiedener Blogsysteme testen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eK\u00f6nnen Sie mir jetzt mal erkl\u00e4ren, was diese Features, Plugins und all dieses Bloggerged\u00f6ns soll?&#8220; fragt Kleever den jungen Typen, der mit seinem Kaffee ins B\u00fcro schlurft.<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eSie haben aber auch wirklich keinen Schimmer. So ein Blog, dass besteht aus vielen Elementen. Da gibt\u00e2\u20ac\u2122s den Header, also den Kopf des Blogs, in dem sein Name steht, da gibt\u00e2\u20ac\u2122s die Sidebar, in der Archive und Linklisten verankert sind, dann die Beitr\u00e4ge, die Kommentare oder den Footer, ganz unten im Blog. Kommen Sie, ich zeig\u00e2\u20ac\u2122 Ihnen mal die wichtigsten Organe eines solchen Blogs&#8220;.<br \/>\nDer junge Typ f\u00fchrt Kleever in einen abgedunkelten Raum, nur erleuchtet durch das Flackern vieler Flachbildschirme.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/images\/blog_anzeige1.jpg\" align=\"left\" hspace=\"5\" alt=\"blog_anzeige1.jpg\" \/>\u00e2\u20ac\u017eDas hier, das sind <strong>Kommentare<\/strong>. Viele Blogger lieben sie, andere hassen sie wie die Pest. Als Blogger sollten Sie sich entscheiden k\u00f6nnen, ob Sie \u00fcberhaupt Kommentare anbieten. Wenn ja, dann kann es gef\u00e4hrlich werden. Hitzige Diskussionen, Streit, gar virtueller Mord und Totschlag &#8211; wer wei\u00df das schon. Jedenfalls sollten Sie die Kommentare moderieren k\u00f6nnen, also unliebsame \u00c4u\u00dferungen l\u00f6schen k\u00f6nnen. Ein gutes Blogscript sollte Ihnen das erm\u00f6glichen.&#8220; <\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eDann haben wir hier den <strong>Spam-Schutz<\/strong>. Sie wissen doch, im Internet treiben sich b\u00f6se Onkels und Tanten herum, die glauben, ihren M\u00fcll &#8211; so Lockrufe f\u00fcr anr\u00fcchige Seiten oder penetrante Werbung f\u00fcr Potenzmittelchen &#8211; \u00fcberall und ungefragt absondern zu d\u00fcrfen. Anf\u00e4llig daf\u00fcr ist ausgerechnet die Kommentarfunktion, die diesen M\u00fcll dann auffangen muss. Mit einem Spam-Schutz kann man sich damit zumindest etwas dagegen sch\u00fctzen. So gibt es zum Beispiel schwarze Listen (Blacklist), auf denen solche Dreckschleudern verzeichnet sind und die durch solche schwarzen Listen gehindert werden, ihren M\u00fcll abzulegen. Oder aber Sie k\u00f6nnen Ihrem Blog beibringen, dass es bei bestimmten W\u00f6rtern, einer bestimmten Anzahl von Links oder bei bestimmten Adressen, hinter denen sich die Dreckschleudern verbergen, seinen Dienst, vor allem aber die Kommentarfunktion, verweigern soll.&#8220;<\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eHier h\u00e4tten wir den <strong><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RSS\">RSS-<\/a> oder <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atom_%28XML-Format%29\">Atom<\/a>-Feed<\/strong>. Da ein Blog ein gro\u00dfes Mitteilungsbed\u00fcrfnis hat, will es seine Leser gerne \u00fcber neue Inhalte informieren. Aber nicht alle Leser besuchen es auch regelm\u00e4ssig, angeblich, weil sie keine Zeit haben. F\u00fcr diese gestressten Surfer haben sich kluge Leute ein Abo- und Vorschausystem ausgedacht. Ein bekanntes Beispiel ist der sogenannte RSS-Feed (RSS steht f\u00fcr Really Simple Syndication). Die eiligen Leser haben auf ihrem Computer einen spezielles Programm, den Feed-Reader, der diesen RSS-Feed lesen kann. Wenn es in Ihrem Blog einen neuen Beitrag gibt, und ein Leser den RSS-Feed Ihres Blogs abonniert hat, dann bekommt er dadurch den Hinweis, dass Ihr Blog wieder etwas Neues mitzuteilen hat. Meistens gibt es dann in dem Feed-Reader auch noch eine kleine Vorschau, etwa die ersten drei Zeilen eines l\u00e4ngeren Textes und einen Link zum vollst\u00e4ndigen Beitrag im Blog. Eigentlich ganz sch\u00f6n, doch es gibt Blogger, die das nicht so toll finden. Jedenfalls, eine gutes Blogscript bietet zumindest die M\u00f6glichkeit an, ein RSS- oder ein Atom-Feed, eine Weiterentwicklung von RSS, zu f\u00fchren. Zur Not k\u00f6nnen Sie es ja ausschalten.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ganz wichtig f\u00fcr Blogs sind die <strong>Kalender und Archive<\/strong>. Wenn Ihr Blog langsam gedeiht und w\u00e4chst, wird es schnell un\u00fcbersichtlich. F\u00fcr Ordnung sorgen da Kalender oder Archive, in denen Ihre Beitr\u00e4ge zeitlich geordnet abgelegt werden. Zumindest ein Archiv, durch das Ihre Leser bl\u00e4ttern k\u00f6nnen, sollte vorhanden sein. Ganz schick ist auch ein <strong>Suchfunktion<\/strong>, mit der die Leser das Blog durchforsten k\u00f6nnen. F\u00fcr die heimlichen Bibliothekare unter uns hat man sich die <strong>Kategorien<\/strong> ausgedacht. Das sorgt f\u00fcr noch mehr Ordnung, weil einzelne Beitr\u00e4ge Kategorien zugeordnet werden k\u00f6nnen.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Sehr wichtig ist auch der <strong>Blogroll<\/strong>. Damit sich das Blog nicht so einsam f\u00fchlt, k\u00f6nnen Sie ihm viele nette Gesellen zur Seite stellen. Das machen Sie zum Beispiel durch einen Blogroll, einer Linkliste. Hier k\u00f6nnen Sie Links sammeln und Ihren Lesern zur Verf\u00fcgung stellen. Viele Blogger verlinken zum Beispiel Blogs oder Internetseiten, die thematisch \u00e4hnlich sind oder die von Freunden gef\u00fchrt werden.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Ja, und dann w\u00e4ren da die <strong>Pings<\/strong>. Blogs sind, wie eben schon erw\u00e4hnt, mitteilungsbed\u00fcrftig. Nicht nur RSS oder Atom, auch Pings sorgen daf\u00fcr, dass man drau\u00dfen in der weiten Welt erf\u00e4hrt, wenn sich etwas auf einem Blog getan hat. Dazu schickt das Blog jedesmal ein sogenannten Ping an bestimmte Verzeichnisse (Update Services) im Internet und informiert so \u00fcber neue Beitr\u00e4ge. An welche Verzeichnisse diese Pings geschickt werden, kann man in den Einstellungen des Blogs festlegen. Beispiele f\u00fcr solche Verzeichnisse sind etwa <a href=\"http:\/\/technorati.com\/\">technorati.com<\/a>, <a href=\"http:\/\/weblogs.com\/\">weblogs.com<\/a> oder <a href=\"http:\/\/blo.gs\/\">blo.gs<\/a>. Eine Liste finden Sie <a href=\"http:\/\/wiki.wordpress.org\/UpdateServices\">hier<\/a> oder <a href=\"http:\/\/elliottback.com\/wp\/archives\/2004\/11\/21\/a-list-of-rpc-and-rpc2-to-ping\/\">hier.<\/a>&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Jetzt wird es ein wenig komplizierter: <strong>Trackback und Permalinks<\/strong> sind heikle Gesellen. Blogs sind nicht gerne alleine. Deshalb vernetzten sie sich. Das kann durch einfach Links geschehen. Spannender wird es aber, wenn sie sich gegenseitig zu bestimmten Beitr\u00e4gen verlinken. Stellen Sie sich vor, ein Bloggerkollege hat einen interessanten Beitrag zum Thema Mordermittlung geschrieben. Sie m\u00f6chten in Ihrem Blog darauf hinweisen. Sie verfassen Ihren Beitrag und verlinken darin den interessanten Artikel. Das k\u00f6nnen Sie ganz simpel mit dem sogenannten Permalink machen. Ein Permalink ist die URL zu diesem bestimmten Beitrag, und k\u00f6nnte so aussehen: <em>http:\/\/bloggerkollege.bloganbieter.de\/interessanter-beitrag-mordermittlung<br \/>\n<\/em><br \/>\nSofern Ihr Blog  und das Blog Ihres Kollegen sogenannte Trackbacks erlauben, k\u00f6nnen Sie dem verlinkten Eintrag zudem mitteilen, dass Sie in Ihrem Blog darauf hingewiesen haben. Dies geschieht durch eine speziellen Trackback-URL, die Sie bei dem Artikel finden, auf den Sie verweisen wollen. Die k\u00f6nnte zum Bespiel so aussehen <em>http:\/\/bloggerkollege.bloganbieter.de\/<br \/>\ninteressanter-beitrag-mordermittlung\/trackback<\/em>. Diese URL m\u00fcssen Sie, wenn Sie Ihren Beitrag schreiben, in einem speziellen Feld eingeben. Ver\u00f6ffentlichen Sie Ihren Beitrag, so schickt Ihr Blog einen Hinweis an den Beitrag, auf den Sie verlinkt haben und &#8211; sofern das Kollegenblog es erlaubt &#8211; erscheint eine kurze Vorschau mit dem Link Ihres Artikels beim Artikel Ihres Kollegen, meistens bei den Kommentaren. So sehen die Leser des Bloggerkollegens, das Sie sich auch mit dem Thema besch\u00e4ftigt haben und k\u00f6nnen durch die Verlinkung Ihren Artikel anschauen, den Sie dazu verfasst haben.&#8220; <\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eIch glaube, das waren so die wichtigsten Elemente eines Blogs. Gibt ja noch viel mehr &#8211; Mobloggin, Videoblogs und Podcast zum Beispiel.&#8220;<br \/>\nKleever st\u00f6hnt. \u00e2\u20ac\u017eMir reichts f\u00fcr heute, dass kann sich ja keiner merken&#8220;. <\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter steht Kleever wieder in den eiskalten R\u00e4umen der Gerichtsmedizin. Dr. Nathalie Jour-Naillie kommt in einer blutverschmierten Kittelsch\u00fcrze auf ihn zu. \u00e2\u20ac\u017eAlso dieses Blog da, dass hatte alle notwendigen Organe. Alles gesund. Ich glaube ja eher, dass es psychische Probleme hatte. Einsamkeit vielleicht, oder Lieblosigkeit seines Bloggers. Wer ist der \u00fcberhaupt? Schon was rausgefunden?&#8220;<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eDarum, werte Frau Doktor, darum k\u00fcmmere ich mich <strong>n\u00e4chste Woche<\/strong>. Ich hab\u00e2\u20ac\u2122 jetzt Feierabend.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tote, Tags und Technik Rechtsmedizinisches Institut Hamburg: Auf dem Sektionstisch liegt ein kaltes, totes Blog. Viele Monate lang hat es seine Schuldigkeit getan, t\u00e4glich neue Texte, Bilder, T\u00f6ne und Filme den geneigten Lesern zu Kenntnis gebracht. Jetzt ist es tot. 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