{"id":963,"date":"2008-03-12T17:06:28","date_gmt":"2008-03-12T16:06:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krimiblog.de\/963\/ripper-award-disput-und-eine-unruhmliche-tradition.html"},"modified":"2008-03-12T17:06:28","modified_gmt":"2008-03-12T16:06:28","slug":"ripper-award-disput-und-eine-unruhmliche-tradition","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/?p=963","title":{"rendered":"&#8222;Ripper-Award&#8220;: Disput und eine unr\u00fchmliche Tradition"},"content":{"rendered":"<p>Im kleinen Kreis schwelt sie weiter, die Diskussion zum sogenannten &#8222;Ripper-Award&#8220; und zu dessen Namensfindung. Bernd hat unter dem Titel <a href=\"http:\/\/krimileser.wordpress.com\/2008\/03\/10\/wir-amusieren-uns-zu-tode-der-ripper-award-eine-nachlese\/\">&rarr; &#8222;Wir am\u00fcsieren uns zu Tode: Der Ripper Award &#8211; eine Nachlese&#8220;<\/a> einen sehr sch\u00f6nen, umfangreichen Artikel verfasst, in dem er auch auf Aufbau und Organisation (Juryproblematik etc.) eingeht. Herr Linder hat in seinem Blog eine Erwiderung mit dem Titel <a href=\"http:\/\/web23.cletus.kundenserver42.de\/2008\/03\/11\/vergleiche-ein-exorzismus\/\">&rarr; &#8222;Vergleiche: ein Exorzismus&#8220;<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Opferperspektive, Adolf Eichmann, unzul\u00e4ssige Vergleiche &#8211; nur einige der Stichworte, die dort fallen. Es wird niemanden verwundern, dass f\u00fcr mich die Argumentation, die Bernd vortr\u00e4gt, nachvollziehbarer ist, als die Argumente, die Herr Linder ins Felde f\u00fchrt. Wobei ich den Vergleich mit Eichmann auch f\u00fcr unzul\u00e4ssig halte. Das hebt den Preis und den notwendigen Streit in historische Dimensionen, die dem Firlefanz, den man da in Unna veranstalten will, \u00fcberhaupt nicht entsprechen.<\/p>\n<p>Was beide Diskutanten ehrt, ist ihre Ausdauer sowie ihre umfangreiche und interessante Gedankenf\u00fchrung. Etwas, was ich bei den Organisatoren dieses Preises vermisse. Gerade mal zwei S\u00e4tze war ihnen die Begr\u00fcndung f\u00fcr den Namen wert, die sie zudem seit <a href=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/957\/ripper-award-die-halbherzigkeit-der-organisatoren.html\">&rarr; einigen Tagen zur\u00fcckgezogen<\/a> haben. Hinzu kommt die Weigerung der Verantwortlichen, sich \u00fcberhaupt der Kritik zu stellen. Hinter dem Streit verbirgt sich eben nicht nur eine Diskussion um den Namen, es zeigt einmal mehr, wie wenig Krimiwissen und Krimikultur bei Verantwortlichen im sogenannten &#8222;Kulturbetrieb&#8220; vorherrscht. Da wird ein Preis lieblos hingeknallt, der halbherzig zwischen Jury- und Publikumspreis schwankt und der zudem mit einer inkompetenten sogenannten &#8222;Hauptjury&#8220; besetzt ist. Ein Preis, der bewusst provozierend oder aus Dummheit nach dem Pseudonym eines Serienm\u00f6rders benannt wird. Aufkommende Kritik wird ignoriert und dann wird nach einigen Wochen versucht, sich irgendwie auf halbherzige Art und Weise aus der Aff\u00e4re zu ziehen. <\/p>\n<p>Das sich hier eine L\u00e4cherlichkeit an die n\u00e4chste reiht, kennt man allerdings schon von <a href=\"http:\/\/das-syndikat.com\/?page_id=23\">&rarr; anderen Krimipreisen<\/a>. Damit setzen die &#8222;Ripper&#8220;-Verantwortlichen eine unr\u00fchmliche Tradition fort, die bereits von den verschiedenen &#8222;Syndikats&#8220;-Jurys begonnen wurde. Nur jetzt eben auch noch auf europ\u00e4ischer Ebene, wenn es nach den Verantwortlichen geht. Deutsche Krimi-Peinlichkeiten &#8211; jetzt auch international. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im kleinen Kreis schwelt sie weiter, die Diskussion zum sogenannten &#8222;Ripper-Award&#8220; und zu dessen Namensfindung. Bernd hat unter dem Titel &rarr; &#8222;Wir am\u00fcsieren uns zu Tode: Der Ripper Award &#8211; eine Nachlese&#8220; einen sehr sch\u00f6nen, umfangreichen Artikel verfasst, in dem er auch auf Aufbau und Organisation (Juryproblematik etc.) eingeht. 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