{"id":971,"date":"2008-03-24T15:28:23","date_gmt":"2008-03-24T14:28:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krimiblog.de\/971\/interview-mit-frank-goehre.html"},"modified":"2008-03-24T15:28:23","modified_gmt":"2008-03-24T14:28:23","slug":"interview-mit-frank-goehre","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/?p=971","title":{"rendered":"&#8222;Mit Kriminalromanen hat man angefangen, das Wichtige erscheint sp\u00e4ter&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<div align=\"center\"><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/bilder\/frank_goehre_2.jpg\"><\/div>\n<p><strong>Ein Interview mit dem Hamburger Autor Frank G\u00f6hre<br \/>\nVon Ludger Menke<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Friedrich Glauser und Frank G\u00f6hre: Sie haben beide die gleichen Initialen, sie sind beide Autoren von stilbildenden Kriminalromanen. Welche Gemeinsamkeiten gibt es noch zwischen Glauser und G\u00f6hre?<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> Das habe ich mich auch oft gefragt. Ich bin bis heute noch nicht ganz hinter das Geheimnis gekommen. Ich kann nur sagen, was mich vom ersten Moment  angezogen hat: Das war die Suche nach Gl\u00fcck und seine Drogengeschichte. Nicht, dass ich ein Junkie bin, aber ich habe nat\u00fcrlich auch meine S\u00fcchte, meine Sehns\u00fcchte. Meine Suche \u00e2\u20ac\u201c wie bei Glauser &#8211; nach Anerkennung, angenommen zu werden, geliebt zu werden. Das sind die Momente, in denen ich ihm sehr nahe bin. Das ist etwas, was ich auch bei mir feststelle. Dieses Umtriebige des Glausers habe ich in gewisser Weise auch. Obwohl ich jetzt schon seit \u00fcber 25 Jahren hier in Hamburg wohne, zieht es mich immer wieder weg. Auch ich halte es nicht st\u00e4ndig an einem Platz aus. Meine Frau sagt inzwischen, am wohlsten f\u00fchlst Du dich, wenn Du auf Reisen bist \u00e2\u20ac\u201c und das stimmt. <\/p>\n<p>Dies sind so einige Eckpunkte, die ich nennen kann. Beim Schreiben ist es etwas, was mich bei ihm fasziniert, was ich nicht kann, was ich bewundert &#8211; das ist sein Umgang mit Atmosph\u00e4re und Atmosph\u00e4re zu schildern. Das versagt sich mir. Ich kriege das einfach nicht aufs Papier. Ich bewundere das. Ich mache es vielleicht auf eine andere Art. Aber die Bilder, die er da findet, die sicher auch gepr\u00e4gt sind durch Drogen \u00e2\u20ac\u201c das muss man dann einfach auch sagen. Ich kenne so etwas aus fr\u00fcheren Drogenerfahrungen, dass man so ganz bestimmte Formulierungen findet, die einem pl\u00f6tzlich einfallen, die auf einmal da sind. Diese bewundere ich bei ihm. <\/p>\n<p>Sonst wei\u00df ich keine Gemeinsamkeiten, au\u00dfer, dass wir beide Kriminalromane schreiben \u00e2\u20ac\u201c er geschrieben hat und ich schreibe \u00e2\u20ac\u201c und das, was ich in dem Buch <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;MO&#8220;<\/span> zum Schluss zitiert habe: <em>&#8222;Mit Kriminalromanen hat man angefangen, das Wichtige erscheint sp\u00e4ter&#8220;<\/em>. Das hoffe ich bei mir ja auch immer noch. (lacht)<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em><strong>krimiblog.de:<\/strong>  Der Friedrich Glauser gilt als eine Art Vaterfigur des deutschsprachigen Kriminalromans. Aber eigentlich ist er von seiner Person her kein Vater \u00e2\u20ac\u201c das wird in Ihrem Roman<\/em> <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;MO&#8220;<\/span> <em>ja auch noch einmal ganz deutlich. Er ist ein Getriebener, ein unruhiger Geist.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> Ich glaube, die Vaterfigur bezieht sich eher auf seine Figur des Wachtmeisters Studer, nicht auf Glauser. Ich bin der \u00dcberzeugung, dass die meisten, oder sagen wir mal 80 Prozent der deutschen Krimiautoren, die heute schreiben, eigentlich \u00fcberhaupt keine Vorstellung davon haben, wer der Glauser gewesen ist. Sie kennen bestenfalls den Wachtmeister Studer als Figur \u00e2\u20ac\u201c das ist es. Au\u00dferdem die Tatsache, das er eigentlich der erste deutschsprachige Autor ist \u00e2\u20ac\u201c jedenfalls der j\u00fcngeren Zeit, des 20. Jahrhunderts &#8211; der Kriminalgeschichten geschrieben hat. All das macht ihn zur Vaterfigur, deshalb sagt man &#8222;Vater des deutschsprachigen Kriminalromans&#8220;. <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gab es vor Glauser Kriminalromane und Kriminalnovellen. Es geht weit zur\u00fcck &#8211;  bis zu Schiller und anderen. Nur: Was Friedrich Glauser Anfang des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum begonnen hat \u00e2\u20ac\u201c damit hat er einen Anfang gemacht. D\u00fcrrenmatt ist von ihm ganz stark beeinflusst gewesen, als n\u00e4chster dann. Glauser selbst ist eher von Simenon und der Maigret-Figur beeinflusst gewesen.<\/p>\n<p>Das die Vereinigung der deutschsprachigen Kriminalautoren ihn zu ihrem Schutzpatron gemacht hat, h\u00e4ngt damit zusammen. Ich habe damals, als ich das &#8222;Syndikat&#8220; mit gegr\u00fcndet habe und auch noch im &#8222;Syndikat&#8220; war, mal einen Vortrag \u00fcber Glauser gehalten. Dann war da die Suche nach einem Namen f\u00fcr den Krimipreis. Man hat dann gesagt: &#8222;Nimmt mal den Glauser.&#8220; &#8211; Es leuchtet allen ein, weil er eine Figur wie den Wachtmeister Studer, der damals wieder popul\u00e4r wurde, gesetzt hat und das klingt m\u00f6glicherweise bei den Lesern an. Um an den Anfang der Frage zu kommen: Ich glaube nicht, dass es die Person Glauser ist,  sondern es ist der Studer und was er verk\u00f6rpert. <\/p>\n<p><strong>&#8222;Eine wunderbare Arbeit&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/images\/mo_der_lebensroman_des_friedrich_glauser.jpg\" style=\"float: right; margin-left: 15px; alt=\"MO\"><em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Sie haben eben schon die Beschreibung von Atmosph\u00e4re bei Glauser erw\u00e4hnt. Gibt es da Einfl\u00fcsse oder Analogien zu ihrem eigenen Werk?<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong>  Es gibt eine. Ich habe angefangen mit Jugendromanen, die im Ruhrgebiet spielen. Der letzte, <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Schnelles Geld&#8220;<\/span>, hatte kriminalistische Einschl\u00e4ge und ist als Krimi verstanden worden \u00e2\u20ac\u201c auch damals schon. Dann war ich in der Heide als Stadtschreiber und habe dort den Glauser zum ersten Mal gelesen. Da tauchte bei mir die Idee auf \u00e2\u20ac\u201c es war so 1980, 1981 &#8211; , dass ich so etwas \u00c4hnliches schreiben m\u00f6chte, wie der Glauser es geschrieben hat. N\u00e4mlich einen Kommissar, der in der Heide angesiedelt ist und ihn F\u00e4lle auf dem Land l\u00f6sen zu lassen. Ich habe in der Heide die Jan-Broszinski-Figur, die sp\u00e4ter in meinen Romanen auftaucht, kreiert. <\/p>\n<p>Meine urspr\u00fcngliche Idee war diesen Broszinski, der wie ich aus Bochum in die Heide nach Soltau versetzt wurde, auf dem Land arbeiten zu lassen. Mit diesem Konzept bin ich zu dem damaligen Herausgeber des Rowohlt-Verlages, (Richard) Flesch, gegangen. Und der Flesch sagte: <em>&#8222;Das ist ja sch\u00f6n und gut, aber Geschichten auf dem Land finde ich eher langweilig. Sie leben doch jetzt hier in Hamburg, lassen Sie sich doch was einfallen, wo dieser Mann hier in Hamburg ermitteln kann. Die Figur finde ich gro\u00dfartig, daraus sollte man was machen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Ich habe dann meine erste Idee beiseite gelegt und mit der Kiez-Triologie begonnen. Es gibt allerdings einen Roman, den ich sp\u00e4ter geschrieben habe, in dem ich praktisch eine Glauser-Figur in den Roman mit hinein genommen habe, und zwar den Roman <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Letzte Station vor Einbruch der Dunkelheit&#8220;<\/span>. Da taucht ein Motorradfahrer namens K\u00e4hlin auf und der hat \u00c4hnlichkeiten mit einer Glauser-Figur. Er erz\u00e4hlt etwas, was auch der Glauser erz\u00e4hlt. Diese Geschichte spielt auch auf dem Land, in den 50er Jahren. Aber das ist die einzige Ann\u00e4herung, die ich versucht habe. Urspr\u00fcnglich war die Idee, so etwas \u00c4hnliches wie der Glauser in der norddeutschen Heide zu schreiben. <\/p>\n<p><em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Sie haben es erw\u00e4hnt, der Friedrich Glauser begleitet Sie nun schon sehr lange. 1988 erschien der Bildband<\/em> <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Zeitgenosse Glauser&#8220;<\/span><em> und nun &#8211; gut zwanzig Jahre sp\u00e4ter &#8211; <\/em><span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;MO&#8220;<\/span><em> der Lebensroman. Sie kommen nicht los von ihm, oder?<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> N\u00f6. Das geht seit 1980. Die Herausgabe der B\u00fccher von Glauser im Arche-Verlag, die ich mit Nachworten versehen habe, und sp\u00e4ter das Buch <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Zeitgenosse Glauser&#8220;<\/span> \u00e2\u20ac\u201c das war f\u00fcr mich eine wunderbare Arbeit. Ich habe versucht, sein Leben als Collage zusammenzustellen, soweit es das Bildmaterial, das damals im Arche-Verlag lag, teilweise aber auch in Bibliotheken neu herausgesucht werden musste, erm\u00f6glichte &#8211; zusammen mit den autobiografischen \u00c4u\u00dferungen Glausers und den entsprechenden Passagen aus den Romanen. Der Leser sollte eine Monografie haben, bei dem er eigene Texte von Glauser liest. Ich habe sehr sparsame Zwischentexte zu den Bildern geschrieben. Damit &#8211; dachte ich eigentlich &#8211; ist die Geschichte zu Ende. <\/p>\n<p>Dann aber war zur gleichen Zeit die zweib\u00e4ndige Biografie von Gerhard Saner erschienen und Bernhard Echte begann mit der Herausgabe der gro\u00dfen Werkausgabe beim Limmat- und beim Unionsverlag. Dadurch habe ich immer mehr und auch neues \u00fcber Glauser erfahren. Und die Biografie von Saner war \u00e2\u20ac\u201c und ist es immer noch \u00e2\u20ac\u201c f\u00fcr mich unlesbar. Sie ist zwar vollgepfropft  mit Wissen und Hinweisen, ist aber in einer Form geschrieben, bei der man sich wirklich durchqu\u00e4len muss. Man muss viel Geduld und Liebe aufbringen, um sie durchzulesen. Saner ist halt Literaturwissenschaftler, der Friedrich Glauser vor dem literaturwissenschaftlichen Hintergrund sieht.<\/p>\n<p>Ich habe immer gesagt: Eigentlich fehlt ein Buch, dass es dem normalen Leser erm\u00f6glicht, sich mit der Person Glauser anzufreunden und neugierig zu werden auf das, was er geschrieben hat. Einen Roman, eine Erz\u00e4hlung als Einstieg zu geben f\u00fcr das Leben von Glauser. Das war mein Anspruch. Ich wollte diese L\u00fccke schlie\u00dfen, wo mittlerweile auch diese Form hinl\u00e4nglich bekannt ist. Es gibt zum Beispiel mehrere Arbeiten im Franz\u00f6sischen. \u00dcber (Arthur) Rimbaud habe ich etwas gelesen, da hat ein franz\u00f6sischer Autor \u00fcber die letzten Lebenstage von Rimbaud geschrieben hat &#8211; als Fiktion, als Roman, als Novelle. Die Form ist ja legitim, zu sagen, ich fasse in einer gro\u00dfen Novelle oder in einen kurzen Roman das Wichtigste aus dem Leben zusammen, um neugierig zu machen auf das Erlebnis, Friedrich Glauser selbst zu lesen. <\/p>\n<p><em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Aber wie viel Fiktion steckt denn in<\/em><span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;MO&#8220;<\/span><em>?<\/em> <\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> Das ist ganz schwierig zu beantworten. Ich k\u00f6nnte grunds\u00e4tzlich sagen, es ist bis auf wenige Passagen &#8211; n\u00e4mlich auf die Passagen der Krankheitsprotokolle &#8211; eigentlich alles von mir geschrieben. Aber: Was ich geschrieben habe beinhaltet wiederum Zitate, Momente, Situationen aus dem Lebenswerk von Glauser. Ich habe es mir aufgrund der mehrfachen Lekt\u00fcre angeeignet, es bei mir verarbeitet, komprimiert und in Texte gesetzt, die eigentlich alle von mir sind, auch die kursiv gesetzten Abschnitte, auch die Tageb\u00fccher und die Notizen sind von mir gestaltet. Glauser hat in dem Sinne \u00e2\u20ac\u201c jedenfalls wei\u00df das keiner und Bernhard Echte h\u00e4tte es sicher auch herausgefunden &#8211;  keine Tageb\u00fccher geschrieben. Die Tagebuchform ist von mir erfunden worden, aber sie ist durchsetzt mit Momenten aus Briefen, Passagen seiner Romane, aus \u00dcberlegungen, die er an anderer Stelle angestellt hat, so dass man eigentlich sagen kann: Der Autor G\u00f6hre hat sich in die Figur Glauser hineingesetzt und sein Tagebuch gef\u00fchrt, \u00fcber den Fortgang seiner Arbeit mit den Romanen. In der Realit\u00e4t ist es so gewesen, dass Glauser sich in Briefen damit auseinander gesetzt und sich in Briefen mitgeteilt hat. <\/p>\n<p>Im Prinzip kann man sagen, ist alles von mir, aber fortlaufend durchsetzt mit Glauser-Zitaten, die nicht besonders erkennbar sind. Ich habe sie nicht besonders gekennzeichnet, sonst w\u00e4re es ein \u00fcbles Hin und Her gewesen mit kursiv gesetzten Stellen &#8211; das w\u00e4re einfach nicht machbar gewesen.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Als Figur hat er eine gro\u00dfe Aktualit\u00e4t&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/bilder\/zeitgenosse_glauser.jpg\" style=\"float: left; margin-right: 10px; alt=\"Zeitgenosse Glauser\"> <em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Wie sieht es mit den historischen Personen aus, zum Beispiel mit den zahlreichen Frauenbekanntschaften, die Glauser gehabt hat. Haben Sie mit Verfremdung gearbeitet?<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> Es sind Verfremdungen vorhanden, aber die Figuren haben alle einen ganz konkreten Bezugspunkt zu damals lebenden Personen. Nur habe ich aus Pers\u00f6nlichkeitsschutzrechten die Namen ver\u00e4ndert. Ich hatte vorher mit einigen Literaturwissenschaftlern gesprochen, die mir dazu geraten haben. <em>&#8222;Wenn Du einen Roman schreibst, dann sage nicht &#8222;Emmy Ball-Hennings&#8220; sondern erfinde daf\u00fcr einen speziellen Namen. Man wei\u00df nie, ob nicht irgendwo noch eine Urenkelin von Ball-Hennings lebt, die m\u00f6glicherweise sagt, meine Gro\u00dftante \u00e2\u20ac\u201c oder wer auch immer \u00e2\u20ac\u201c hat nie mit dem Glauser ein sexuelles Verh\u00e4ltnis gehabt. Dagegen klagen wir.&#8220;<\/em> Das war der konkrete Grund. <\/p>\n<p>In der ersten Fassung des Romans hatte ich alle realen Namen, da hatte ich Emmy Ball-Hennings stehen, da hatte ich Hugo Ball stehen, da hatte ich auch den Psychiater, den Vormund genannt, da habe ich Beatrix Gutekunst und Berte Bendel mit richtigem Namen genannt. <\/p>\n<p>Dann hatte ich ein Gespr\u00e4ch an der Uni in Gie\u00dfen und ein junger, sehr engagierter Literaturwissenschaftler, mit dem ich lange geredet habe, sagte: <em>&#8222;Es soll ja ein Roman sein, dann \u00e4ndere die Namen. Das k\u00f6nnte durch Urenkel oder wem auch immer Schwierigkeiten geben. Die k\u00f6nnten sagen, Du hast sie so in die Fiktion gebracht oder Du unterstellst ihnen sexuelle oder sonstige Verbindungen mit dem Glauser. Nein, das war nicht so. Dann hast Du den Skandal da.&#8220;<\/em> Das wollte und konnte ich nicht. Ein kleiner Verlag wie der Pendragon k\u00f6nnte solche Klagen gar nicht durchstehen. <\/p>\n<p><em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Ist Friedrich Glauser denn auch heute noch ein Zeitgenosse?<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> Ich halte ihn nach wie vor f\u00fcr einen Zeitgenossen, eben in seiner Radikalit\u00e4t, in der er gelebt hat. Seine radikale Suche nach Ruhe, Geborgenheit, verbunden mit dem Umtriebigen, Nichtsesshaften, verbunden mit dem Drogenkonsum. Das macht ihn zu jemanden, der sehr aktuell ist, der uns sehr nahe ist. Er ist nicht der etablierte B\u00fcrger, der gesettelte Schriftsteller &#8211; er ist ein st\u00e4ndig Suchender. Die Elfriede Jelinek, die ein ganz gro\u00dfer Glauser-Fan ist, hat einen kleinen Essay \u00fcber ihn geschrieben und nimmt ihn auch als Zeitgenossen an, auch in seinem ganzen Krankheitsbild, das Ausdruck unserer Gesellschaft heute ist und was dieser Mann alles verk\u00f6rpert hat. Daher denke ich hat er als Figur eine gro\u00dfe Aktualit\u00e4t. <\/p>\n<p>Die Popularit\u00e4t der Wachtmeister-Studer-Romane hat andere Hintergr\u00fcnde. Ich denke, da spielt auch mit, was der Glauser selbst bei sich gesucht hat \u00e2\u20ac\u201c einen ruhigen Pol. Eine bekannte Psychoanalytikerin hat mir geschrieben, dass f\u00fcr sie der Studer der trockene Vater ist, der ordentliche Vater, der gesettelte Vater. Nicht der alkoholkranke und seine Alkohlsucht krampfhaft unterbindende Vater \u00e2\u20ac\u201c sondern der wirklich trockene, sachlich n\u00fcchterne Vater. Sie hat ihn n\u00fcchternen Vater genannt, der mit beiden Beinen fest auf der Erde steht. Zwar hat er seine Ecken und Macken, er ist aber nicht in dem Sinne gef\u00e4hrdet. Ich glaube die Figur des Studers, ist etwas, was viele Leser ganz angenehm finden. Eine Figur, die nicht strafend oder zynisch ist, sondern eine ruhige Art hat. Der zuh\u00f6rt, sich hinsetzt oder &#8222;abhockt&#8220;, wie der Schweizer sagt. Der seine Zigarillo, seine &#8222;Brissago&#8220; raucht, den Leuten zuh\u00f6rt und sich dann  seine eigenen Gedanken macht. Der sich auch reibt an all dem, an dem sich auch der Glauser gerieben hat. In <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Matto regiert&#8220;<\/span> gibt es eine Stelle, wo der Studer mit dem Psychiater arg aneinander ger\u00e4t: Was kann die Psychoanalyse leisten? Was n\u00fctzt es, einen Menschen so aufzubrechen, dass er alles preisgibt?  Das sind Themen, die auch den Glauser immer angetrieben haben. Diese Fragen sind es, die die Leute gerne lesen. Vom Plot her \u00e2\u20ac\u201c habe ich immer gesagt \u00e2\u20ac\u201c sind die Romane alle eine Katastrophe.  <\/p>\n<p><strong>&#8222;Das habe ich unter den Tisch fallen lassen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/bilder\/frank_goehre_1.jpg\" style=\"float: right; margin-left: 15px; alt=\"Frank G\u00f6hre by Ludger Menke\"> <em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Das kann man von Ihren Romanen, Ihren Kriminalromanen nicht sagen. Zwischen dem dritten Band der Kiez-Triologie<\/em> <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Der Tanz des Skorpions&#8220;<\/span><em> und dem vierten<\/em> <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Zappas letzter Hit&#8220;<\/span><em> lag ein langer Zeitraum. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, aus Ihrer Triologie eine Tetralogie zu machen?<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> Der Zeitraum, der zwischen beiden Romanen liegt betr\u00e4gt, wenn ich richtig nachgerechnet habe, etwas mehr als 10 Jahre. Einmal war es eine rein \u00f6konomische Sache. Ich habe in dieser Zeit einfach Geld mit Fernseharbeiten verdienen m\u00fcssen. Da blieb wenig Zeit, um Romane zu schreiben. Ausgel\u00f6st hat den <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Zappa&#8220;<\/span> dann der Filmhistoriker Norbert Grob, der damals zu dem Dreierband der <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;St.-Pauli-Triologie&#8220;<\/span> das Vorwort geschrieben hatte.  Er schrieb, dass f\u00fcr ihn als Leser nur eine Frage unbeantwortet blieb: Was geschah mit Birte, der Lebensgef\u00e4hrtin von Brozinski? Das w\u00fcrde er gerne wissen wollen. Dieser Punkt hat  immer in mir gearbeitet. Ich glaube da hat er Recht, ich habe das  im letzten Band einfach unter den Tisch fallen lassen.  Sie verschwindet einfach spurlos und taucht nicht mehr auf. Ich habe dann gesagt, das ist das Geheimnis, das ich auch nochmal l\u00f6sen sollte. <\/p>\n<p>Nachdem ich durch Film und Fernsehen einiges verdient hatte, konnte ich mir eine Auszeit g\u00f6nnen. Ich konnte mich hinsetzen und diesen Roman anfangen. Ich habe ganz bewusst die Szene, in der Zappa sich und seine Frau erschie\u00dft und die schon im <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Skorpion&#8220;<\/span> vorkommt, als Prolog genommen, um so den Anschluss zu finden. Um dann aufzurollen, was jetzt passiert mit dem Nachlass des Zappas und auch letztlich kl\u00e4rt, was aus der Birte geworden ist. Das war der Ansporn und dann hat sich das von der Form her zu etwas entwickelt, wo ich einiges Neues ausprobieren wollte, mit diesen vier S\u00e4ulen. Der Roman erstreckt sich \u00fcber ein Jahr, \u00fcber das Jahr 2002, wo ich mit den vier S\u00e4ulen &#8211; &#8222;Mai ist gekommen&#8220; bis hin zum Herbst und Reeperbahn \u00e2\u20ac\u201c Stimmungen und Atmosph\u00e4re gesetzt habe. <\/p>\n<p><em><strong>krimiblog.de:<\/strong> In der Kritik wird oft betont, wie gut Ihre Kiez-Triologie recheriert ist. Wie ist das denn heute \u00e2\u20ac\u201c haben Sie noch viele Kontakte auf dem Kiez? Sehen Sie ihn \u00fcberhaupt noch?<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> Nat\u00fcrlich sehe ich ihn heute noch, einfach, weil ich dort oft ins Theater gehe, ins St.-Pauli-Theater oder auch noch in Kneipen gehe. Ich muss aber sagen, es ist nicht mehr so intensiv, wie es in den 90er Jahren bei mir war. Das intensive Erleben auf dem Kiez fing bei mir durch verschiedene Freunde an. Einmal durch den inzwischen verstorbenen Hans Eppendorfer, mit dem ich befreundet war und der mich viel mitgenommen hat. Sp\u00e4ter mit einem Kronzeugen aus dem Pinzner-Prozess. Durch sie habe ich Leute aus dem Milieu kennen gelernt oder auch Leute aus der Davidwache oder der Pressestelle der Polizei. Ich war damals sehr viel intensiver eingebunden. Ich war drei, vier Mal in der Woche abends dort und habe mich mit Freunden getroffen. Das ist vorbei. Heute gehe ich nach St. Pauli um ins Theater zu gehen oder um Freunde, die von au\u00dferhalb kommen, ein paar Orte zu zeigen. Ich mache da den Fremdenf\u00fchrer \u00e2\u20ac\u201c mehr nicht. Ich muss auch sagen bis auf ein paar wenige Kneipen, wo ich noch ein paar Leute kenne, wo man sich hin und wieder trifft, hat es sich auch grundlegend ge\u00e4ndert. Der Kiez ist nicht mehr das, was er noch vor zehn oder 15 Jahren war. Selbst wenn ich in den &#8222;Silbersack&#8220; gehe, sitzen dort andere Leute als vor zehn Jahren.<\/p>\n<p>Ich habe nach <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Zappas letzter Hit&#8220; <\/span>nicht vor, einen weiteren Kiez-Roman zu schreiben. Ich werde sicher noch einen Roman schreiben, der hier in Hamburg angesiedelt ist, sicher auch wieder einen Kriminalroman. Aber es wird nichts mehr mit den alten Figuren und mit dem Kiez zu tun haben. Nach <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;MO&#8220;<\/span> wei\u00df ich noch nicht genau, was ich schreiben werde. Ich experimentiere und sammle verschiedene Sachen. Es gibt mittlerweile wieder genug, wor\u00fcber man schreiben k\u00f6nnte \u00e2\u20ac\u201c angefangen von Geldern in Lichtenstein bis hin zum VW-Skandal, die man auch hier in Hamburg etablieren kann. <\/p>\n<p><strong>&#8222;Man wird noch an der Form arbeiten m\u00fcssen\u00e2\u20ac\u0153<\/strong><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/bilder\/st_pauli_triologie.jpg\" style=\"float: left; margin-right: 10px; alt=\"Sankt Pauli Triologie Frank Goehre\"> <em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Aktuell steht ja jetzt im April 2008 Ihr erstes H\u00f6rspiel in der ARD-Reihe<\/em> <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Radio Tatort\u00e2\u20ac\u0153<\/span><em> an. Was erwartet uns da?<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> Dieser <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Radio Tatort&#8220;<\/span> ist ein hoch kompliziertes Gebilde. Es hat lange gedauert, bis die Sender sich zusammen gefunden hatten. Es hat auch relativ lange gedauert, bis sich der NDR f\u00fcr mich als Autor entschieden hatte. Sie haben eine Ausschreibung an f\u00fcnf oder sechs Autoren gesandt. Alle sollten ein Konzept vorlegen. Mein Konzept wurde schlie\u00dflich akzeptiert und genommen. Es ist \u00e2\u20ac\u201c ganz schlicht gesagt \u00e2\u20ac\u201c das Konzept eines gescheiterten Musikers der behindert ist, weil ihm der Daumen an der rechten Hand fehlt. Er tingelt als Musikant durchs Land, weil es der Wunsch des NDRs war, s\u00e4mtliche Sendegebiete des NDRs damit abzudecken. Das hei\u00dft nicht nur Hamburg, sondern Schleswig-Holstein, Niedersachen und Mecklenburg-Vorpommern. Man konnte keinen Kommissar nehmen, der nur in Hamburg t\u00e4tig ist. Daher habe ich diesen Neun-Finger-Pianisten genommen, der \u00fcberall herumtingelt und als Undercover-Mann f\u00fcr das Hamburger LKA arbeitet. Der Anspruch war, aktuelle F\u00e4lle zu nehmen und sie als H\u00f6rkrimi darzustellen. Das war ein bisschen schwierig, weil eine Vorgabe lautete, dass nur aus der Perspektive der ermittelnden Person, des Jac Garthmann, erz\u00e4hlt werden sollte, was eine ungeheure Einschr\u00e4nkung war. Wir haben das nach der Produktion festgestellt. Bei der n\u00e4chsten wird diese Einschr\u00e4nkung sicher aufgehoben, damit auch die andere Person mehr Spielraum bekommt. <\/p>\n<p>Es sollten zudem aktuelle F\u00e4lle sein. Ich habe einen Fall vorgeschlagen und der ist auch realisiert worden: <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Schmutzige W\u00e4sche&#8220;<\/span>. Da geht es um Warenimitate, Produktimitate, Handel mit Produktimitaten \u00e2\u20ac\u201c dargestellt anhand eines Sportgesch\u00e4fts in L\u00fcneburg, das kurz vor dem Konkurs steht. Der H\u00e4ndler muss etwas machen, um aus dem drohenden Konkursverfahren herauszukommen. Da l\u00e4sst er sich auf den Handel mit Warenimitaten ein.<\/p>\n<p>Das H\u00f6rspiel ist erst vor einer Woche fertig produziert worden, ich kriege wahrscheinlich erst in der n\u00e4chsten Woche die Kassette, ich wei\u00df also noch nicht, wie es geworden ist. Ich denke aber, es ist sehr gut. Allerdings wird man an dieser Form noch sehr viel arbeiten m\u00fcssen, um sie wirklich gut zu etablieren \u00e2\u20ac\u201c von allen Sendern. Ich glaube nicht nur beim NDR, bei allen Sendern ist es noch ein Herantasten, um die entsprechende radiophone Form zu finden. Die K\u00f6lner haben einen gemacht, der ist teilweise kritisiert worden, weil es zu viele Ger\u00e4usche, zu viele wechselnde Stimmen gab. Die Schwaben haben einen mit Mundart produziert, was teilweise f\u00fcr andere Bev\u00f6lkerungsgruppen schwer verst\u00e4ndlich war. Wir haben es einfacher gehalten, aber diese Einfachheit kann uns m\u00f6glicherweise negativ ausgelegt werden, weil man vielleicht sagt: <em>&#8222;Es ist doch zu simpel geworden.&#8220;<\/em> Ich denke, es wird sich nach dem einen Jahr herausstellen, ob die Radiotatort-Reihe funktioniert und fortgef\u00fchrt wird. <\/p>\n<p><em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Wie sieht es denn mit der Arbeit als Drehbuchautor f\u00fcr Film und Fernsehen aus? Planen Sie da etwas Neues?<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> Ich habe  mich aus dem Schreiben von Drehb\u00fcchern f\u00fcr Film und Fernsehen erst einmal zur\u00fcckgezogen. Das hat aber mehr mit Zeit zu tun. Ich habe den Wunsch bei mir versp\u00fcrt und dem will ich auch nachgehen, ich bin ja auch nicht mehr der J\u00fcngste, ich m\u00f6chte noch ein paar gute B\u00fccher schreiben.<\/p>\n<p><em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Kommen dann Krimis oder \u00e2\u20ac\u201c wie man es vom Friedrich Glauser \u00fcbernehmen k\u00f6nnte \u00e2\u20ac\u201c die &#8222;richtigen B\u00fccher&#8220;?<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> (lacht) Ich wei\u00df es nicht genau \u00e2\u20ac\u201c vielleicht kommen die richtigen B\u00fccher. Auf jeden Fall wird es eine Neuauflage der <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;St.-Pauli-Triologie&#8220;<\/span> geben und dazu habe ich eine ganz konkrete Vorstellung. Es wird eine Arbeit sein, die mir viel Spa\u00df macht. Ich werde zu der Neuausgabe einen dokumentarischen Hintergrund gestalten \u00e2\u20ac\u201c \u00e4hnlich, wie es Hans Magnus Enzensberger zu <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Der kurze Sommer der Anarchie&#8220;<\/span> gemacht hat. Aus dem ganzen Material, das ich habe aus den Gespr\u00e4chen, die ich damals gef\u00fchrt habe, aus den Protokollen, aus den Zeitungsausschnitten, den Rundfunksendungen, werde ich einen Teppich zusammenstellen aus dem deutlich wird: Das war Hamburg in den Jahren bis 1990. Ich m\u00f6chte einen gro\u00dfen dokumentarischen Text schreiben, um es dem Leser zu erm\u00f6glichen zu sehen, wie aufgrund dieser Texte die fiktionalen Romane entstanden sind. Da gibt es sicher einzelne Ber\u00fchrungspunkte, aber meine Vorstellung ist es, ein St\u00fcck Hamburger Zeitgeschichte deutlich zu machen. Das will ich in diesem Jahr noch anfangen und dann im n\u00e4chsten Jahr fortsetzen. Was dann kommt, wei\u00df ich noch nicht. <\/p>\n<p><em><strong>krimiblog.de:<\/strong> Dann w\u00fcnsche ich Ihnen viel Erfolg dabei und bedanke mich f\u00fcr das informative und herzliche Gespr\u00e4ch.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Frank G\u00f6hre:<\/em><\/strong> Ja, vielen Dank! <\/p>\n<blockquote><p><strong>Frank G\u00f6hre &#8211; eine B\u00fccher-Auswahl<\/strong><\/p>\n<p><strong>Frank G\u00f6hre: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Mo : Der Lebensroman des Friedrich Glauser<\/span><\/strong>. &#8211; Bielefeld : Pendragon, 2008<br \/>\nISBN 978-3-86532-085-81<\/p>\n<p>Buch bestellen bei:<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3865320856\/ludgerslesezeich\/\">\u00bb amazon.de<\/a> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=3865320856\">\u00bb libri.de<\/a> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=3865320856\">\u00bb buch24.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=3865320856\" target=\"_blank\">\u00bb buecher.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Frank G\u00f6hre: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Zappas letzter Hit<\/span><\/strong>. &#8211; Bielefeld : Pendragon, 2006<br \/>\nISBN 978-3-86532-050-6 <\/p>\n<p>Buch bestellen bei:<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3865320503\/ludgerslesezeich\/\">\u00bb amazon.de<\/a> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=3865320503\">\u00bb libri.de<\/a> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=3865320503\">\u00bb buch24.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=3865320503\" target=\"_blank\">\u00bb buecher.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Frank G\u00f6hre: <span style=\"font-variant: small-caps;\">An einem hei\u00dfen Sommertag<\/span><\/strong>. &#8211; Bielefeld : Pendragon, 2006<br \/>\nEnth\u00e4lt die Romane <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Letzte Station vor Einbruch der Dunkelheit&#8220;<\/span> und <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;Schnelles Geld&#8220;<\/span><br \/>\nISBN 978-3-86532-993-6  <\/p>\n<p>Buch bestellen bei:<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3865329934\/ludgerslesezeich\/\">\u00bb amazon.de<\/a> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=3865329934\">\u00bb libri.de<\/a> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=3865329934\">\u00bb buch24.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=3865329934\" target=\"_blank\">\u00bb buecher.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Frank G\u00f6hre: <span style=\"font-variant: small-caps;\">St. Pauli Nacht<\/span> und <span style=\"font-variant: small-caps;\">Rentner in Not<\/span><\/strong><br \/>\nEnth\u00e4lt die DVD <span style=\"font-variant: small-caps;\">St. Pauli Nacht<\/span>, der Kinofilm von S\u00f6nke Wortmann. &#8211; Bielefeld : Pendragon, 2007<br \/>\nISBN 978-3-86532-064-3   <\/p>\n<p>Buch bestellen bei:<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3865320643\/ludgerslesezeich\/\">\u00bb amazon.de<\/a> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=3865320643\">\u00bb libri.de<\/a> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=2176&amp;type=text&amp;tnb=3&amp;pid=3865320643\">\u00bb buch24.de<\/a> <a href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=72132&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=3865320643\" target=\"_blank\">\u00bb buecher.de<\/a><\/p>\n<p>Die ersten drei B\u00e4nde der St.-Pauli-Triologie, momentan vergriffen:<br \/>\n<strong>Frank G\u00f6hre: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Der Tanz des Skorpions<\/span><\/strong>. &#8211; Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, 1991<br \/>\nISBN 3-499-43025-8 <\/p>\n<p><strong>Frank G\u00f6hre: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Der Tod des Samurai<\/span><\/strong>. &#8211; Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, 1989<br \/>\nISBN 3-499-42832-6 <\/p>\n<p><strong>Frank G\u00f6hre: <span style=\"font-variant: small-caps;\">Der Schrei des Schmetterlings<\/span><\/strong>. &#8211; Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, 1986<br \/>\nISBN 3-499-42759-1 <\/p>\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.frankgoehre.de\/\">\u00e2\u2020\u2019 Frank G\u00f6hre &#8211; offizielle Homepage<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.krimiblog.de\/953\/frank-goehre-mo-der-lebensroman-des-friedrich-glauser.html\">\u00e2\u2020\u2019 Besprechung zu <span style=\"font-variant: small-caps;\">&#8222;MO&#8220;<\/span> <\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Interview mit dem Hamburger Autor Frank G\u00f6hre Von Ludger Menke krimiblog.de: Friedrich Glauser und Frank G\u00f6hre: Sie haben beide die gleichen Initialen, sie sind beide Autoren von stilbildenden Kriminalromanen. Welche Gemeinsamkeiten gibt es noch zwischen Glauser und G\u00f6hre? Frank G\u00f6hre: Das habe ich mich auch oft gefragt. Ich bin bis heute noch nicht ganz [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[129,176,182,200,215,223,276,436,570],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/971"}],"collection":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=971"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/971\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=971"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=971"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/archiv.krimiblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=971"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}