Krimiblog-Archiv

2005 – 2010

Kategorie: Aus dem Krimitagebuch

Och, nö…

nicht schon wieder so ein völlig inhaltsleerer und dummer Text über Regionalkrimis und Donna Leon und Allgäu-Albernheiten und „Heimat ohne Tümelei“ und Barbara Krohn. → Das ist alles so furchtbar, da muss man mal ein paar Zitate raushauen:

Johannes Mario Simmel gestorben

Leider schon wieder eine traurige Meldung: Der Autor Johannes Mario Simmel ist am heutigen Freitag im Alter von 84 Jahren gestorben. Zu den wichtigsten Werken des Schriftstellers gehören die Romane „Es muss nicht immer Kaviar sein“ und 2Der Stoff, aus dem die Träume sind“.

Donald E. Westlake gestorben

Donald E. Westlake by Ludger MenkeLeider ist der erste Eintrag im neuen Jahr ein sehr trauriger. Wie → Sarah Weinman berichtet, ist der US-amerikanische Autor Donald E. Westlake am Silvesterabend im Alter von 75 Jahren gestorben. Donald E. Westlake, der auch unter verschiedenen Pseudonymen geschrieben hat, veröffentlichte über 100 Bücher. Bei uns in Deutschland erlebte er gerade eine Wiederentdeckung, da der Zsolnay-Verlag seine Romane mit dem Serienhelden und Verbrecher Parker neu herausbrachte („Fragen Sie den Papagei“, „Keiner rennt für immer“, angekündigt für Frühjahr 2009). Westlake hatte gerade im November 2008 mit seiner Frau Abigail eine sehr erfolgreiche Lesereise durch Deutschland unternommen.

Verfolgungswahn

Als Ergänzung zum gestrigen Eintrag: Eine willkürliche, unvollständige Liste von Twitteren, die für Krimileser/innen interessant sein könnten. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar. Die meisten Twitter-Pseudonyme sind selbsterklärend. Wenn nicht: Einfach auf den Link klicken und man landet beim jeweiligen Twitter-Profil.

Ergänzungen gerne in den Kommentaren oder per Twitter. → Follow me.

Twitter: Das Gespenst der Belanglosigkeit

In den USA und Kanada wird es von Autoren, Verlagen und Kritikern schon genutzt, in Deutschland schaut man eher abwartend zu: → Twittern. Das „Zwitschern“ wird im englischsprachigen Raum als interessantes Kommunikationswerkzeug genutzt, durch das unter anderem Leser auch direkt mit „ihren“ Autoren, Kritikern oder Verlagen in Kontakt treten können. Ob sich dieser Dienst auch im deutschsprachigen Literaturbetrieb durchsetzen kann, bleibt fraglich. Die Angst vor dem Schreckgespenst „Belanglosigkeit“ mag da in vielen Köpfen spuken, vielleicht sind es aber auch nur einfach fehlende Informationen. Dabei könnte auch der deutsche Literaturbetrieb davon profitieren.

Trailer zu Fred Vargas „Das Zeichen des Widders“

Lasst Bilder sprechen.

Streifzug: Pump & Porno

Bei → Petrona wird schon einmal ein Blick auf das CrimeFest in Bristol geworfen. Man freut sich, dass Michael Connelly teilnehmen wird. Zugleich gibt es auch schon einen ersten Ausblick auf das Theakston’s Old Peculier Festival in Harrogate.

And the RIPPER kills…

Henning Mankell. Damit ist dieses Schmierentheater erstmal erledigt. Naja, und jemand der so ein verklärtes Verhältnis zu Mao Zedong hat, der nimmt auch einen RIPPER an.

Frank Göhre feiert 65. Geburtstag

Der in Hamburg lebende Autor Frank Göhre feiert heute seinen 65. Geburtstag. Geboren in Tetschen-Bodenbach, wuchs Göhre in Bochum auf und arbeitete als Buchhändler, Kunsthändler, Werbetexter und Bibliothekar in Köln, Essen, Bochum und Wattenscheid. Seit 1981 lebt und arbeitet der Krimi- und Drehbuchautor in Hamburg.

Das erste Mal

Ein nettes Meme, dass ich mir mal frech hier weg klaue.

1. Liste die Autor/innen auf, die Du in diesem Jahr das erste Mal gelesen hast – unabhängig vom Erscheinungsjahr des Buches.
2. Setze die Namen in Fett, deren Bücher Debüts waren.
3. Bitte andere Bloggerinnen und Blogger darum, es Dir gleich zu tun.