Krimiblog-Archiv

2005 – 2010

Kategorie: Aus dem Alltag

E.

Hamburg, Ellmenreichstraße, direkt neben dem Deutschen Schauspielhaus. Ein Theater mit angeschlossenem Straßenstrich. Während drinnen aufgebaut, geprobt und Leben imitiert wird, stehen hier die Frauen, die anschaffen, direkt neben dem Bühneneingang. Sie stehen hier Tag für Tag, morgens die älteren Ladys, der “Hausfrauenstrich“, abends sind es jüngere, hübschere Mädels.

In eigener Sache

Seit einigen Minuten läuft das Krimiblog auf Wordpress 2.7 – gewidmet ist diese Version dem Jazz-Saxophonisten John Coltrane. Falls es irgendwo Probleme gibt, bitte einfach kurz melden. Danke.

Schämen

Ein Krankenhaus irgendwo im Hochsauerland, Herbst 1986. Meine Zivi-Zeit. Innere Station Männer. Krebskranke, Alkoholiker, hochgradig Schwerstbehinderte, alte Menschen, abgeschoben zum Sterben – oder weil die Familie gerade mal auf Urlaub musste. Ärzte haben das mitgemacht. Elend, wenig Hoffnung. Ganz anders auf der Chirugie-Station: Da gab es viele junge Patienten, viele mit einem Knochenbruch, ein harmloser Blinddarm. So etwas. Ein paar Tage, manchmal ein paar Wochen – und schon ging es ihnen wieder besser. Hoffnung. Leben.

Spröde TV: Gemäldeimitator Gregor Wollny

Nein, es ist nicht Donnerstag. Dennoch gibt es heute zum Wochenanfang eine neue Folge unserer beliebten Web-TV-Kolumne „Spröde TV“. Achtung! Es wird lustig. Florian Wagensommer stellt in der neuen Folge den Gemäldeimitator und Geschichtenerzähler in Gehörloseneinrichtungen Gregor Wollny vor. Im Gespräch mit Florian erklärt der Jongleur, Pantomime und Comedian, warum seine Karriere mit einem Blockflötenduo begann, wieso er in Pfennigläden recherchiert, und worüber er keine Witze machen würde.

Na dann: Gute Unterhaltung!

Mord nach Drehbuch?

Wieder ein Fall, bei dem angeblich Fiktion Vorbild für einen vermuteten Mord gewesen sein soll. Die kanadische Zeitung → „Toronto Star“ berichtet in ihrer Online-Ausgabe, dass der Filmproduzent → Mark Andrew Twitchell (29) den 38-jährigen → Johnny Brian Altinger ermordet haben soll. Bei der Tat sei er so vorgagangen, wie er es für sein letzte Filmprojekt geplant habe. Danach habe Twitchell den Mann gefoltert, ermordet und die Leiche in Stücke geschnitten. Anschließen habe er die Leichenteile verschwinden lassen. Twitchell, der an einer Low-Budget-Produktion eines „Star Wars“-Film arbeitete, bezeichnete sich selbst als ein großer Fan der TV-Serie „Dexter“.

Fang mich, wenn Du kannst

Am kommenden Sonntag startet zum zweiten Mal das → Hamburger Krimifestival. Eröffnet wird der Lesungsreigen mit einer Veranstaltung in den „Fliegenden Bauten“, bei der Liza Marklund ihren neuen Krimi „Lebenslänglich“ vorstellen wird. Denis Scheck moderiert, Ulrike Grote liest den deutschen Text. Zur Eröffnung gibt es vielleicht noch später eine kleine Überraschung.

Neben der Eröffnung habe ich mir noch folgende Termine ausgeguckt. Falls jemand von Euch dort ist, freue ich mich über kurzes „Hallo“ – oder so…

Aus gegebenem Anlass: There’s Me And There’s You

„We the undersigned, believe that music can still be a political force of note and not just the soundtrack to over-consumption“

Alles besser

Nein, ich habe nicht mit geschrieben, habe keinen Laptop dabei gehabt und das mit dem Twittern haben mir die Kollegen beigebracht. So ungefähr 150 davon waren heute in Hamburg. “Besser online“. Ja klar, besser online – wer braucht noch Zeitungen, Radiosender oder das Fernsehen? Und wo hängst Du schon wieder rum? Siehste! Jedenfalls gibt es mal wieder viele Trends:

Heute und morgen…

… bin ich übrigens → hier. Natürlich wird darüber auch getwittert und zwar → hier. Von mir dann vielleicht am Sonntag mehr. Besser is das.

Spröde TV: Die Begegnung

Es ist Donnerstag und wieder einmal Zeit für →“Spröde TV“. Nach einer längeren Pause kehrt Florian Wagensommer mit seinen Film-Talks zurück. Diesmal stellt er den Kurzfilm „Die Begegnung“ von Nikolai Sevke vor. Der Film zeigt die Begegung eines amerikanischen und eines deutschen Soldates während des Zweiten Weltkriegs. Ein Kriegsfilm? Ein Antikriegesfilm? Oder doch etwas völlig anderes? Sehet und höret, was Florian und Nikolai zu sagen haben. Film ab!