Krimiblog-Archiv

2005 – 2010

Schlagwort: Krimi

Ein Ermittler als Vorbild

Der Verdacht des Mr. Whicher
Kate Summerscale: Der Verdacht des Mr. Whicher oder Der Mord von Road Hill House
Hinweis: Diese Besprechung enthält Spoiler.

Die Kriminalliteratur entdeckt ihre Wurzeln. Neuauflagen von mehr oder weniger wichtigen Klassikern in verschiedenen Verlagsreihen, umfangreiche Bibliographien zum Genre oder literaturwissenschaftliche Beschäftigung mit den zahlreichen Anfängen der Kriminalliteratur – Forscher, Archäologen und Historiker sind verstärkt unterwegs, um im Staub der Jahrhunderte zu wühlen und der kriminalliterarischen Vergangenheit ihre letzten Geheimnisse zu entlocken. Dazu gehört selbstverständlich auch die Erkundung der mittelbaren und unmittelbaren Vorfahren des “Kriminalromans“ – was man auch immer heute unter dem Begriff verstehen mag.

Frohe Weihnachten!

krimiblog.de wünscht ein trümmerfreies Weihnachtsfest.

Noch mehr Streifzüge: Von Schweden, Asiaten und Twitterern

Das kommt davon, wenn man lustig durch die Gegend twittert: Ruck zuck gibt es neue Links.

Trailer zu Fred Vargas „Das Zeichen des Widders“

Lasst Bilder sprechen.

Streifzug: Pump & Porno

Bei → Petrona wird schon einmal ein Blick auf das CrimeFest in Bristol geworfen. Man freut sich, dass Michael Connelly teilnehmen wird. Zugleich gibt es auch schon einen ersten Ausblick auf das Theakston’s Old Peculier Festival in Harrogate.

Eine postmoderne Verwirrung

Das letzte BuchZoran Živković: Das letzte Buch

Das Lesen von Romanen ist eine verdammt gefährliche Tätigkeit. Mal schweben die Figuren des Romans in Lebensgefahr und sind abhängig von der Geschicklichkeit des Lesers, wie etwa in Giwi Margwelaschwilis letztem Roman „Officer Pembry“. Mal ist es der Autor, der von seinen Figuren an den Abgrund des Todes geführt wird, wie im jüngsten Kriminalroman “Und dann gab’s keinen mehr” des Briten Gilbert Adair, der auf wunderbar versponnene Weise die Hassliebe zwischen Autor und Figur thematisiert. Dritter in diesem – sehr lockeren – postmodernen Bunde ist der Serbe Zoran Živković, der hierzulande ein ähnliches Geheimtipp-Schicksal führt wie die beiden anderen Autoren. “Das letzte Buch” ist sein kurzer Roman betitelt, der in diesem Herbst in deutscher Übersetzung erschienen ist und in dem es um die tödliche Macht des Lesens geht.

And the RIPPER kills…

Henning Mankell. Damit ist dieses Schmierentheater erstmal erledigt. Naja, und jemand der so ein verklärtes Verhältnis zu Mao Zedong hat, der nimmt auch einen RIPPER an.

Frank Göhre feiert 65. Geburtstag

Der in Hamburg lebende Autor Frank Göhre feiert heute seinen 65. Geburtstag. Geboren in Tetschen-Bodenbach, wuchs Göhre in Bochum auf und arbeitete als Buchhändler, Kunsthändler, Werbetexter und Bibliothekar in Köln, Essen, Bochum und Wattenscheid. Seit 1981 lebt und arbeitet der Krimi- und Drehbuchautor in Hamburg.

Das erste Mal

Ein nettes Meme, dass ich mir mal frech hier weg klaue.

1. Liste die Autor/innen auf, die Du in diesem Jahr das erste Mal gelesen hast – unabhängig vom Erscheinungsjahr des Buches.
2. Setze die Namen in Fett, deren Bücher Debüts waren.
3. Bitte andere Bloggerinnen und Blogger darum, es Dir gleich zu tun.

Streifzug: Vorwärts, rückwärts, seitwärts

Allüberall sind sie jetzt bei den Rückblicken. Auch in der Krimiwelt, die ja bekanntlich größer ist, als so manche meinen.