Krimiblog-Archiv

2005 – 2010

Schlagwort: Krimi

Podcast Nr. 3 – Interview mit David Peace

Der britische Autor David Peace ist die Überraschung des letzten Jahres gewesen. Sein Roman „1974“, erster Band des „Red Riding Quartets“, wurde von Rezensenten und Lesern begeistert aufgenommen, nun wurde er von führenden Krimikritikern als der beste Krimi des Jahres 2005 ausgezeichnet. Während seiner Lesereise durch Deutschland hatte ich die Gelegenheit, David Peace Fragen zu […]

Nostalgisches Krimihandwerk

Magdalen Nabb: Eine Japanerin in Florenz Zwischen all den paranoiden Verschwörungsthrillern und den bluttriefenden Serienmörderschmökern nehmen sich die Kriminalromane von Magdalen Nabb wie kleine Oasen für gestreßte Leser aus. Wer ein wenig Ruhe, Abstand und vor allem Besinnung braucht, der sollte einen kurzen Leseurlaub in Florenz einlegen. Dort lässt die gebürtige Engländerin Nabb ihren Salva […]

Der Troll unter den Ermittlern

Jo Nesbø: Das fünfte Zeichen Ein Serienkiller im sommerlich heißen Oslo, ein alkoholkranker Kommissar und dessen korrupter Kollege sind die Hauptelemente von Jo Nesbøs fünften Kriminalroman, der – zufällig oder nicht – in der deutschen Übersetzung „Das fünfte Zeichen“ heißt. Was auf den ersten Blick wie die üblichen Zutaten für einen durchschnittlichen Serienkiller-Thriller erscheint, entpuppt […]

Podcast Nr. 2: Interview mit Peter Robinson

Interview mit Peter Robinson Während seiner Lesereise hatte ich die Gelegenheit mit dem Krimiautor Peter Robinson ein Interview zu führen. Darin erzählt er – natürlich auf Englisch – über seine letzten Bücher, erklärt die Bedeutung von Schauplätzen und wie er als Autor damit umgeht und verdeutlicht seine Auffassung von Kriminalliteratur. Akustische Einblicke in die Arbeit […]

Es bleibt finster

Überlegungen zum Deutschen Krimipreis 2006 für David Peace „Harte Zeiten brauchen harte Bücher“ lautete einst der Werbespruch für die anspruchsvolle Noir-Reihe im DuMont-Verlag. Das deutsche Lesepublikum sah es wohl anders und nach 23 Bänden war schon wieder Schluss. Der Lesegeschmack des deutschen Publikums ist wohl eher auf weiche Bücher in harten Zeiten eingestellt. So ist […]

Das alte Europa und die neue Welt

der_schlaf_der_toten_andrew_taylor.jpgAndrew Taylor: Der Schlaf der Toten

Legenden ranken sich um das Leben des amerikanischen Autors Edgar Allan Poe (1809-1849). Zahlreiche Biografen haben versucht die Lücken in Poes Lebenslauf zu füllen. Wenig ist etwa über Poes Kindheit bekannt, die er von 1815 bis 1820 in Schottland und England verbrachte. Noch geheimnisvoller erscheint bis heute sein Verschwinden kurz vor seinem Tod. Wo sich Poe zwischen dem 26. September 1849, als er in Richmond verschwand, und dem 3. Oktober 1849, als er schwer krank in Baltimore vor einem Wahllokal gefunden wurde, aufgehalten hat, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Nur kurze Zeit später, am 7. Oktober 1849, starb Poe in einem Krankenhaus in Baltimore, zuvor war er in ein Delirium gefallen.

Joseph Hansen – Special Teil III: Die Links

Aus Anlass des ersten Todestages von Joseph Hansen am 24. November 2005 gibt es aktuell ein kleines Special zum Autor. Die → Bibliografie und das → Porträt sind bereits da, nun also der dritte Teil mit den Links.

Joseph Hansen – Special Teil II: Das Porträt

Bereits im Sommer habe ich ein kleines Porträt, dass ich über Joseph Hansen geschrieben habe, in einer aktualisierten Fassung hier im Blog veröffentlicht. Daher folgt hier einfach noch mal der Link auf dieses Porträt: → „The finest thing“ – Zur Erinnerung an Joseph Hansen an seinem 82. Geburtstag.

Joseph Hansen – Special Teil I: Die Bücher

Am 24. November 2005 jährt sich zum ersten Mal der Todestag des amerikanischen Autors Joseph Hansen. Aus diesem Anlass werde ich in den kommenden Tagen ein kleines Special zum Autor zusammenstellen. Es umfasst eine Bibliografie seiner Werke, ein Porträt sowie viele Links zum Autor. In diesem ersten Teil gibt es eine Bibliografie. Mit Nachdruck sei […]

Power-Grrl in der Provinz

Christine Lehmann: Höhlenangst Für einen Besuch bei der Staatsanwaltschaft wirft sie sich schon mal in einen kurzen Schottenrock, dazu schwarze Strümpfe, Schnallenstiefel und eine schwarze Plastikjacke. Ihren alten Porsche nennt sie liebevoll „Bronte“. Sie ist hoffnungslos unmusikalisch und schaut Frauen gerne auf den Po: Lisa Nerz, arbeitslose Journalistin, ist ein Power-Grrl im beschaulichen Stuttgart. In […]